Gergely Gulyás: Die Omikron-Variante ist in Ungarn noch nicht angekommen

Gergely Gulyás, Kanzleramtsminister hat wieder auf einer Pressekonferenz die neuesten Entscheidungen der Regierung mitgeteilt und auf Fragen geantwortet. Er sagte, dass auch in dieser Regierungssitzung die Pandemie das größte Thema war.

Mit mehr als 2,6 Millionen dritten Impfungen sei Ungarn auf dem ersten Platz in der EU, teilte Gulyás mit und fügte hinzu, dass die 3. Impfung sehr wichtig ist, das sagen auch die Ärzte und Impfstoffhersteller. Diejenigen die im Juli vollständig (ohne die dritte Impfung) geimpft wurden sind, stehen jetzt vor der Gefahr, dass die Wirkstoffe der Vakzinen nicht mehr so effektiv sind, deshalb werden diese Menschen aufgesucht und gebeten die 3. Impfung aufzunehmen.

Die Regierung entschied sich die Impf-Aktionswoche um eine weitere Woche zu verlängern, damit fängt die dritte ‚Impfwoche‘ am 6. Dezember an. Wahrscheinlich wegen des großen Erfolges der Impfwochen, wurde der Operative Stab gebeten Pläne zu machen, wie man in den nächsten Monaten Impfaktionstage in allen Siedlungen Ungarns durchführen könnte.

Die erste Lieferung der Vakzinen für die 5-11 Jährigen soll jetzt eine Woche früher, am 13. Dezember ankommen, das sind insgesamt 2 Millionen Vakzinen. Der Kanzleramtsminister sagte, dass in Ungarn alle Vakzinen erhältlich sind, außer Sputnik, ob es weitere Lieferungen von der Russischen Vakzine geben wird hat er nicht erwähnt.

Alle Kleinunternehmen die weniger als 4 Milliarden Ft jährliche Einnahmen und weniger als 10 Mitarbeiter haben, sollen von der neuen Sonder-Nebenkostensenkung profitieren, die Stromkosten sollen für sie gesenkt werden. Dazu sagte Gergely Gulyás auch, dass die Nebenkostensenkungen und die Einfrierung der Kraftstoffpreise, Mittel sind, die die Regierung zur Bekämpfung der Inflation einsetzen will.

Auf die Frage eines Journalisten, was Gergely Gulyás von Ursula von der Leyens Idee halte, dass die EU-Länder über Impfpflichten diskutieren sollten, antwortete der Kanzleramtsminister, dass jedes Mitgliedsland selbst entscheiden sollte, es aber gut sei, dass die EU Vorschläge und Ideen hat.

Der Kanzleramtsminister sagte, dass die Omikron-Variante in Ungarn noch nicht aufgetreten sei und fügte hinzu, dass die Mehrheit der Experten der Meinung sind, dass die aktuelle Welle entweder ihren Höhepunkt erreicht oder bereits überschritten sei. Die Regierung hofft, dass Weihnachten dieses Jahr im Abstieg des Virus liegen wird, so dass keine Beschränkungen für die Feiertage erforderlich sein werden.

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