Weniger Gänse in und aus Ungarn?
Rund um den Martinstag am 11. November sind Gänsegerichte besonders populär und sozusagen in aller Munde. Dabei hat sich die Zahl der in Ungarn gehaltenen Gänse in den letzten Jahren auf einem eher niedrigem...
Ungarische Weine im Ausland immer mehr nachgefragt
Ungarische Weine werden in diesem Jahr im Ausland verstärkt nachgefragt. Kurzfristig betrachtet liegt das am in diesem Jahr sehr extremen Wetter in Frankreich, Italien und Spanien. Aber eben nicht nur.
Wie Landwirtschaftsminister Sándor Fazekas in...
Karneval in Ungarn- Auf zur Krapfenparty am Balaton
Feiern und gut essen. Beim Krapfenfest kann man nochmal ordentlich abfeiern bevor die Fastenzeit beginnt. Sämtliche Krapfensorten stehen in Gyenesdiás am Balaton nicht weit von Héviz zum Essen bereit. Das Krapfenfest ist bekannt für...
Renovierung des Hévízer Heilbades – was bedeutet das für Touristen?
Der Hévízer Thermalsee gilt als der größte biologisch aktive Heilsee der Welt und ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen Ungarns. Jedes Jahr reisen Hunderttausende Besucher wegen des heilenden, warmen Wassers hierher. Im Frühjahr 2025 kam es jedoch...
Lebkuchen in der Puszta? – VIDEO
In der Pusztahauptstadt Debrecen steht derzeit alles Kopf - In der Blumenkarnevalwoche steht hier nämlich ein Event nach dem anderen auf dem Plan. So kann man derzeit süße Lebkuchenspezialitäten geniessen beim Lebkuchenmarkt. Ein Event-Tipp...
Ungarische Medaillen beim internationalen Schokoladenwettbewerb
Ungarische Schokoladenhersteller haben bei den International Chocolate Awards vier Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen - teilte der ungarische Schokoladen- und Süßwarenverband mit.
Zwei Silbermedaillen wurden von Harrer Chocolat gewonnen, jeweils eine von ChocoMe und ChocoCard...
In Ungarn das beste Obst und Gemüse?
Wenn man in Ungarn Urlaub macht wird man auch schnell bemerken, daß das Obst und Gemüse sehr frisch und lecker ist. Auf den Märkten ist es bereits klar ersichtlich...Allein in Farbe und Größe ein...
Ungarn erreicht das Bocuse d’Or Weltfinale in Lyon
Am 15. und 16. März fand in Marseille die europäische Auswahlrunde des renommierten Kochwettbewerbs Bocuse d’Or statt, bei der sich die stärksten Teams des Kontinents miteinander messen konnten. Das ungarische Team belegte den 9. Platz und sicherte sich damit die Teilnahme am Weltfinale, das im Januar 2027 in Lyon ausgetragen wird.
Wie schon in den vergangenen Jahren dominierten die skandinavischen Länder das Teilnehmerfeld: Dänemark gewann den Wettbewerb, gefolgt von Norwegen auf Platz zwei. Für eine Überraschung sorgte Italien mit dem dritten Platz.
Das ungarische Team, bestehend aus Chefkoch Roland Kelemen, Commis Zoltán Vincze, Coach Bence Dalnoki sowie Jury-Mitglied Tamás Széll, überzeugte mit kreativen und technisch anspruchsvollen Gerichten. Der Wettbewerb zeichnete sich durch ein besonders hohes Niveau aus – sowohl in Bezug auf Technik, Kreativität und Zutatenwahl als auch auf die Präzision der Präsentation.
Die ungarischen Teilnehmer präsentierten ihre Konzepte in zwei Hauptthemen und bereiteten zusätzlich im Rahmen einer kurzen Bühnenpräsentation eine Aioli-Sauce zu.
Das Tellergericht stand unter dem Motto „Surf ’n Turf im ungarischen Garten“. Dabei traf Tintenfisch auf Rinderfilet, verbunden durch geräucherten ungarischen Käse, ergänzt mit frischen Kräutern und zitrischen Noten. Als Beilagen wurden Frühlingsgemüse wie neue Kartoffeln, grüner Spargel und Kohlrabi serviert, die die saisonale Vielfalt ungarischer Gärten widerspiegelten.
Im Plattenthema stand der rote Knurrhahn im Mittelpunkt, gefüllt mit Jakobsmuscheln und leicht über Apfelholz geräuchert. Die dazu gereichte Sauce war eine von der Bouillabaisse inspirierte Velouté, die klassische Aromen neu interpretierte. Als Beilage wurde unter anderem eine Paprikasch-Kichererbsen-Variation serviert, die an traditionelle ungarische Gerichte erinnert, begleitet von Artischocke, Knoblauch und Parmesan.
Das Team legte großen Wert darauf, die charakteristischen Elemente der ungarischen Küche hervorzuheben. Die Kichererbsen-Paprikasch greift eine historische Rezeptur auf, die bereits in Klosterküchen bekannt war. Verfeinert wurde sie mit Sauerrahm, einem zentralen Bestandteil der ungarischen Küche, der dem Gericht eine cremige und ausgewogene Textur verlieh. Dazu wurde ein klassischer Gurkensalat serviert, der für viele an familiäre Sonntagsessen erinnert.
Auch im Tellergericht fand sich ein subtiler Bezug zur ungarischen Identität: Im Aioli wurde sogenannter „falscher Kaviar“ aus Tokaji Aszú und dessen Essig verarbeitet, verfeinert mit Safran. Der weltbekannte Tokaji-Wein – oft als „flüssiges Gold“ bezeichnet – wurde so auf kreative Weise in das Gericht integriert. Abgerundet wurde die Komposition erneut mit ungarischem Sauerrahm, der für eine harmonische und samtige Gesamtwirkung sorgte.
Mit ihrer Leistung in Marseille hat sich die ungarische Mannschaft das Recht erkämpft, Ungarn beim Bocuse d’Or Weltfinale im Januar 2027 in Lyon zu vertreten.














