Regierungsentscheidung zu KATA Gewerbeformen in Ungarn: Großer Unmut in der Bevölkerung!

Das Ergebnis der Abstimmung / Foto: MTI/Kovács Attila
Eine neue Eilverordnung und Gesetz sorgte gestern für Unmut in Ungarn. Die Regierung hatte am Mittag beschlossen, daß die steuerbegünstigten Gewerbeformen der KATA, eine gering besteurte Unternehmensform in Ungarn, nur noch, Rechnungen an Privatpersonen ausstellen können. In anderen Fällen wird es steuerlich teuer für die Kleinunternehmen und man muss auf eine andere Besteuerungsform wechseln. Eine Kata ist somit nur noch für hauptberuflich tätige Unternehmer aufgesetzt, wenn sie denn nur Leistungen, Verkäufe an Privatpersonen leisten. 
Betroffen sind laut ersten Schätzungen rund 450.000 Kleinunternehmer in Ungarn. 

Auch die Ärztekammer hat bereits ein Veto eingelegt, denn auch im Gesundheitsbereich sind zahlreiche kleine Unternehmen angesiedelt und arbeiten auf Kata Basis. Auch viele Medienschaffende sehen nun ihr Nebengewerbe am Ende. Es gab bereits sofortige Proteste in Budapest vor dem Parlament und vor allem der Margaretenbrücke, die gestern abend komplett gesperrt war. Diese Neuverordnung dürfte in den nächsten Tagen noch zu großen Sorgen führen in Ungarn.
 

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