Mitarbeitende der Audi Hungaria haben heute den 500.000-sten Elektroantrieb gefertigt. Bei dem Jubiläumsmotor handelt es sich um einen E-Antrieb, der im Audi SQ8 e-tron in Brüssel verbaut wird. Das Unternehmen liefert diese elektrischen Antriebe mit klimaneutralen, umweltfreundlichen Zügen aus.
Audi Hungaria in Győr begann vor 30 Jahren mit der Produktion von Verbrennermotoren. Seit 2018 wurde das Produktportfolio um elektrische Antriebe erweitert. Im November diesen Jahres startete das Unternehmen die Produktion der neuesten Elektroantriebsfamilie, der Premium Platform Electric (PPE).
„Unser Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum größten Motorenwerk der Welt entwickelt –wir sind zentraler Akteur im globalen Produktionsnetzwerk des Audi und Volkswagen Konzerns. Bisher wurden in Győr insgesamt eine halbe Million Elektroantriebe gefertigt. Damit haben wir einen weiteren Meilenstein in der langjährigen Geschichte unseres Unternehmens erreicht.- Vielen Dank an die gesamte Mannschaft! Mit dem Start der Produktion der neuen PPE-Elektroantriebsgeneration haben wir den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung unseres Produktportfolios erreicht. Hierbei haben wir gleichzeitig unsere Fertigungstiefe erhöht, damit konnten unsere Kolleg_innen neue Kompetenzen z. B. zu Getriebekomponenten erwerben. Mit unseren hochqualifizierten Fachkräften verbessern wir kontinuierlich die Effizienz unserer Verbrennungsmotoren und gehen den Weg der E-Mobilität weiter“, sagte Robert Buttenhauser, Vorstand Produktion Antriebe der Audi Hungaria.
Audi Hungaria stellt nicht nur Elektroantriebe her, sondern das Unternehmen entwickelt sie auch: Seit 2001 unterstützt die Technische Entwicklung die Produktion nicht nur in Győr, sondern auch an anderen Standorten des Audi und Volkswagen Konzerns.
Am 15. und 16. März fand in Marseille die europäische Auswahlrunde des renommierten Kochwettbewerbs Bocuse d’Or statt, bei der sich die stärksten Teams des Kontinents miteinander messen konnten. Das ungarische Team belegte den 9. Platz und sicherte sich damit die Teilnahme am Weltfinale, das im Januar 2027 in Lyon ausgetragen wird.
Wie schon in den vergangenen Jahren dominierten die skandinavischen Länder das Teilnehmerfeld: Dänemark gewann den Wettbewerb, gefolgt von Norwegen auf Platz zwei. Für eine Überraschung sorgte Italien mit dem dritten Platz.
Das ungarische Team, bestehend aus Chefkoch Roland Kelemen, Commis Zoltán Vincze, Coach Bence Dalnoki sowie Jury-Mitglied Tamás Széll, überzeugte mit kreativen und technisch anspruchsvollen Gerichten. Der Wettbewerb zeichnete sich durch ein besonders hohes Niveau aus – sowohl in Bezug auf Technik, Kreativität und Zutatenwahl als auch auf die Präzision der Präsentation.
Die ungarischen Teilnehmer präsentierten ihre Konzepte in zwei Hauptthemen und bereiteten zusätzlich im Rahmen einer kurzen Bühnenpräsentation eine Aioli-Sauce zu.
Das Tellergericht stand unter dem Motto „Surf ’n Turf im ungarischen Garten“. Dabei traf Tintenfisch auf Rinderfilet, verbunden durch geräucherten ungarischen Käse, ergänzt mit frischen Kräutern und zitrischen Noten. Als Beilagen wurden Frühlingsgemüse wie neue Kartoffeln, grüner Spargel und Kohlrabi serviert, die die saisonale Vielfalt ungarischer Gärten widerspiegelten.
Im Plattenthema stand der rote Knurrhahn im Mittelpunkt, gefüllt mit Jakobsmuscheln und leicht über Apfelholz geräuchert. Die dazu gereichte Sauce war eine von der Bouillabaisse inspirierte Velouté, die klassische Aromen neu interpretierte. Als Beilage wurde unter anderem eine Paprikasch-Kichererbsen-Variation serviert, die an traditionelle ungarische Gerichte erinnert, begleitet von Artischocke, Knoblauch und Parmesan.
Das Team legte großen Wert darauf, die charakteristischen Elemente der ungarischen Küche hervorzuheben. Die Kichererbsen-Paprikasch greift eine historische Rezeptur auf, die bereits in Klosterküchen bekannt war. Verfeinert wurde sie mit Sauerrahm, einem zentralen Bestandteil der ungarischen Küche, der dem Gericht eine cremige und ausgewogene Textur verlieh. Dazu wurde ein klassischer Gurkensalat serviert, der für viele an familiäre Sonntagsessen erinnert.
Auch im Tellergericht fand sich ein subtiler Bezug zur ungarischen Identität: Im Aioli wurde sogenannter „falscher Kaviar“ aus Tokaji Aszú und dessen Essig verarbeitet, verfeinert mit Safran. Der weltbekannte Tokaji-Wein – oft als „flüssiges Gold“ bezeichnet – wurde so auf kreative Weise in das Gericht integriert. Abgerundet wurde die Komposition erneut mit ungarischem Sauerrahm, der für eine harmonische und samtige Gesamtwirkung sorgte.
Mit ihrer Leistung in Marseille hat sich die ungarische Mannschaft das Recht erkämpft, Ungarn beim Bocuse d’Or Weltfinale im Januar 2027 in Lyon zu vertreten.
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