Es sieht imposant aus und könnte auch ziemlich cool sein…Mit der alten Standseilbahn hoch zum Budaer Burgpalast. Die Wagenkabinen sehen recht nostalgisch aus, sind aber 1986 erst neu erbaut bzw. nachgebaut worden. Die Bahn wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Die Bahn startet am Clark Ádam tér und bringt die Gäste direkt zum Burggelände bzw. Schloßplatz. Auf der rund einhundert Meter langen Strecke wird ein Höhenunterschied von mehr als 50 Metern gemacht. Die Standseilbahn wird in der Liste des UNESCO Weltkulturerbes geführt.

Lange Wartezeiten an der Standseilbahn – Foto: Flying Media Hungary

Wie bereits erwähnt, es könnte eigentlich ziemlich interessant sein wenn da nicht die Menschenmassen wären, die alle dieselbe Idee haben…Denn wenn man 1. die lange Warteschlange absolviert hat die mitunter extrem lange Wartezeiten verursacht, muss man sich im klaren sein, daß wenn die Kabinen voll sind, die Sicht gleich Null ist. Wenn man zufällig ganz vorne steht hat man das Glück etwas von Budapest zu sehen. Ansonsten geht man leider leer aus. Wenn die Bahn sich in Bewegung setzt, ruckelt es etwas und dann gehts auch schon los…in ca. 4-5 Minuten ist dann alles vorbei und man geht mit dem Menschenstrom wieder heraus. Das war es…

Preise der Budapester Standseilbahn – Foto: Flying Media Hungary

Ein Preis von 1.200 Forint für Oneway, 1.800 Forint Return Ticket (Erwachsene) und 700,- Forint Single Kind sowie 1.100 Forint Returnticket Kind. Stolzer Preis für ein kurzes „Vergnügen“.

Wenn man sich für diese Attraktion entscheidet, sollte man sich einen Wochentag mit weniger Touristenandrang aussuchen. Wobei Budapest mittlerweile an vielen Tagen an verschiedenen Plätzen an einer Art von  „Overtourism“ leidet. Viele andere Regionen in Ungarn könnten hiervon einen Teil dringend gebrauchen…;)

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