In Ungarn liest man gern

MTI-Statistik

Bekanntlich sind die Ungarn ein sehr lesefreudiges Volk. Es gibt kaum ein Wohnzimmer, wo es nicht ein meist auffallend großes Bücherregal gibt. Zwar ist die Zahl der Bibliotheken seit der Wende 1990 um 15% zurückgegangen. Dennoch gibt es im Durchschnitt für 2.750 Personen eine Bibliothek. Ein fast unglaublicher Wert, denn in Deutschland gibt es beispielsweise bei einer acht Mal höheren Bevölkerungszahl weniger als 10.000 öffentliche Leseplätze.

Somit ist es auch kein Wunder, dass viele Straßen und Plätze die Namen ungarischer Schriftsteller tragen. Es gibt kaum ein Fleckchen ungarische Erde, wo man nicht auf Namen wie Endre Ady, János Arany, Mihály Babits, Géza Gárdonyi, Mór Jókai, Attila József oder Sándor Petőfi  trifft. Oftmals haben sich die Schriftsteller nicht nur mit ihrer Feder für Ungarn eingesetzt. Schmöckern Sie an einem grauen Herbsttag doch einmal in den Biographien immer wiederkehrender ungarischer Straßen- und Institutsnamen…!

von Stefan Höhm (sh)

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