Menschen die in Ungarn auf der Straße leben müssen sich ab sofort noch mehr Sorgen um ihr Leben machen. Ein neues Gesetz verbietet es den im freien lebenden Menschen auf öffentlichen Plätzen oder auch allgemein im Freien zu übernachten und zu hausen. Die Polizei ist ab sofort befugt und angewiesen die Obdachlose von ihren Plätzen zu entfernen und auch entsprechende Bauten im Freien zu vernichten.

Das Gesetz stoesst auf Unverständnis in vielen anderen Ländern und auch in Ungarn selbst ist man schockiert über die neuen Maßnahmen.

Menschenrechtler gehen auf die Barrikaden. Doch Gesetz ist Gesetz und hier lässt sich die ungarische Regierung nicht hineinreden.

Schätzungen zufolge sind in Ungarn ca. 20.000 Menschen obdachlos. Dahingegen stehen nur 11.000 staatliche Notunterkünfte zur Verfügung. Dies bedeutet gerade im Hinblick auf den Winter eine grosse Aufgabe für Hilfsorganisationen im Land.

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