Viktor Orbán im Radiointerview

Bild: MTI

Ministerpräsident Viktor Orbán sprach erneut am Freitagmorgen im Kossuth Radio über die neusten Entwicklungen. Diesmal war das Hauptthema der Krieg, Inflation und die Energiekrise. Orbán sagte, dass die EU Länder bei dem EU-Gipfel sich einigen konnten und haben entschieden, dass die Ukraine nun ein Kanditat für die EU-Mitgliedschaft bekommt, aber das es noch lange dauern wird bis alles besprochen und geregelt wird. Um der EU beizutreten muss die Ukraine Bedingungen von den EU-Ländern akzeptieren, so auch ungarische. De Ministerpräsident sagt, dass diese unter anderem auf die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine beziehen wird.

Orbán und Selenskyj sprachen am Telefon, der ukrainische Präsident bedankte sich bei Orbán für die Unterstützungen im Bereich Energie und der Flüchtlingshilfe. Ungarn hat mehr als 800.000 Kriegsflüchtlinge aufgenommen und tut auch viel für die Schüler und der Bildung.

Ungarn werde das Gasembargo nicht akzeptieren, sagte der Premierminister und fügte hinzu, dass man nicht auf der Suche nach Kompromissen mit der EU sei, da es in dieser Frage nichts zu verhandeln gebe. Er sprach auch über die Situation im Parlament und sagte, dass einige Politiker eine Gehaltserhöhung von 20 bis 30 Prozent fordern, dass dies aber in der derzeitigen Situation nicht der richtige Schritt ist und dass wir jetzt das bisher Erreichte verteidigen müssen. Mitte Juli wurde das Monatsgehalt von Ministerpräsident Viktor Orbán von 1,5 Millionen auf 3,5 Millionen Forint brutto erhöht.

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