Ungarns Geschichte auch virtuell erleben

Screenshot von der virtuellen Ausstellung

Die Coronavirus-Pandemie hat unter anderem auch die Situation für Museen und Ausstellungen schwer gemacht. Doch diese handelten schnell und nach kurzer Zeit realisierte schon fast jedes Museum virtuelle Ausstellungen für Kulturhungrige, die man auch zuhause vor dem Bildschirm betrachten kann.

Eine solche Ausstellung ist die „Közös időnk ’89-90“ (Unsere gemeinsame Ära ’89-90), Die Virtuelle Ausstellung im Magyar Nemzeti Múzeum (Ungarn Nationalmuseum). Die Sonderausstellung wurde am 28. Februar 2020 eröffnet, musste aber einige Wochen später wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend geschlossen werden. Die kollektive Ausstellung stützt sich auf homogenes Material, das von mehr als fünfzig Spendern zur Verfügung gestellt wurde und die eigenen Sammlungsstücke des Museums, die das Jahr 1989 reflektieren, ergänzen sie lediglich.

Am 28. Januar 2019 rief das Museum die Bürger dazu auf, ihre Geschichten und Artefakte aus dieser Zeit mitzuteilen. Im Laufe des Jahres sammelten sich im Museum Objekte, Fotos, Plakate und Dokumente an und es wurden mehrere Programme rund um das Projekt „Közös időnk“ organisiert.

Das Museum möchte den Besuchern das Erlebnis der Ausstellung nicht vorenthalten und bietet daher auch die Möglichkeit, sie virtuell zu betrachten. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Jahre 1989-90, die Zeit der Wende auch in Ungarn. Die Ausstellung wird von zwei virtuellen, authentischen, jungen Charakteren aus der Zeit geführt: Kriszti und Zoli. Sie erzählen über Ereignisse, wie die letzten Jahre vom Generalsekretär János Kádár, damalige Sitten, Bürgerinitiativen, Engpässe, Revolutionen, aber auch die großartige Musik der damaligen Zeit finden ihren Platz.

Auf jeden Fall viel zu lernen und entdecken, die Virtuelle Ausstellung Közös időnk ’89-90 kann man hier besuchen.

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