Trockenheit in Ungarn: (K)Ein Tropfen auf den heissen Stein!

Trockenheit in Ungarn - Archivbild

Stefan Höhm (sh): Endlich ein paar Tropfen Regen…Heute meint der Wettergott es gut mit der Landwirtschaft in Ungarn aber dies ist noch lange nicht genug!

Ungarn leidet seit Wochen unter der größten Trockenheit seit 1950. Schon der Dezember war relativ niederschlagsarm, und seitdem trat kaum Besserung ein. Im Gegenteil: ein Rückgang der normalerweise zu erwartenden Niederschläge um 20-30% bedeutet, dass im bisherigen Jahresverlauf schon ein „Regenrückstand“ von 1-1,5 Monaten aufgebaut wurde.

Die Landwirte haben 2017 schon unter zahlreichen Spätfrostschäden zu leiden, und die Pflanzen, die die Minustemperaturen überlebt haben, fehlt nun auch noch das Wasser. Alles andere als gute Erntevoraussetzungen. Auch Hobbygärtner werden schon festgestellt haben, dass der letzte trockene und kalte Winter zu merklichen Verlusten beim liebevoll gepflegten Bewuchs zur Folge hatte.

Bis Ende Juni sehen die Meteorologen nur vereinzelte Niederschläge von maximal 2 mm pro Tag, was bei den derzeitigen und zu erwartenden Temperaturen wahrlich nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

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