Krisenpaket auf dem Weg nach Griechenland

Bild: Szőke Péter/BM OKF

Eine Hilfslieferung im Wert von mehr als 22 Millionen Forint (ca. 61.000 Euro) startete heute von Ungarn nach Griechenland, um die Situation nach dem Brand des Flüchtlingslagers dort auf Lesbos humanitär zu unterstützen. Die von dem Nationalen Ausländeramt und dem Nationalen Strafvollzugskommando angebotenen sanitären und medizinischen Spenden, Decken und sonstigen Utensilien werden von der Nationalen Generaldirektion für Katastrophenmanagement des Innenministeriums nach Griechenland geliefert.

Am 9. September 2020 brannte das Flüchtlingslager Moria in Lesbos, in dem mehr als zwölftausend Menschen untergebracht waren, nieder. Griechenland bat um Hilfe, um die dort lebenden Menschen zu versorgen. Zu den erforderlichen Gegenständen gehören unter anderem Babypflege-, Hygiene- und Küchenutensilien, Schlafdecken und Schlafsäcke. Die Spenden, im Wert von mehr als 22 Millionen Forint, wurden von ungarischen Behörden und Ämtern zusammengestellt. Die Hilfslieferung startete am 17. September 2020 um 9 Uhr Morgens und wird vom Katastrophenschutz in Schutzkleidung nach Griechenland geliefert.

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