Nach der aktuellen Prognose der HungaroMet Zrt. erreicht Ungarn in der ersten Januarwoche eine ausgeprägte Winterwetterlage. In mehreren Wellen zieht Schneefall über das Land, begleitet von weiter sinkenden Temperaturen. In vielen Regionen kann es tagsüber dauerhaft frostig bleiben, und am Freitagmorgen sind in schneereichen Gebieten Temperaturen bis zu −19 Grad Celsius möglich.
Neben Schneefall kann es stellenweise auch zu Regen, gefrierendem Regen und Schneeverwehungen kommen, da zeitweise kräftiger Wind erwartet wird.
Montag: Schnee breitet sich landesweit aus
Am Montag verdichtet sich die Bewölkung zunächst im Norden, später ist landesweit mit einem bedeckten Himmel zu rechnen. Von Süden her setzt zunehmend Schneefall ein. In weiten Teilen Ungarns bildet sich eine messbare Schneedecke, besonders im Süden des Landes kann sich eine dicke Schneeschicht entwickeln. Nahe der südöstlichen und östlichen Grenze ist auch gefrierender Regen möglich. Der Nord- bis Nordostwind frischt stellenweise auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen −3 und +2 Grad.
Dienstag: Neue Niederschlagswelle
Am Dienstag bleibt es überwiegend bewölkt. Im Nordwesten und Norden kann es zeitweise Auflockerungen geben. Der Niederschlag trifft in zwei Wellen ein: Bis zum Morgen fällt im Osten Schnee, an der östlichen Grenze ist örtlich noch gefrierender Regen möglich. Nach einer kurzen Pause erreicht am Nachmittag von Südwesten her ein weiteres Niederschlagsgebiet das Land, wodurch erneut vielerorts Schneefall einsetzt. Besonders im Südosten kann sich eine dickere Schneedecke bilden, während im Nordwesten die Niederschlagswahrscheinlichkeit geringer bleibt. Der Wind kann vor allem in Transdanubien und im Nordosten Schneeverwehungen verursachen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen −6 und +1 Grad.
Mittwoch: Anhaltender Schneefall
Auch am Mittwoch dominiert dichter Wolkenhimmel. Vor allem im Osten und Südosten fällt weiterhin ergiebiger Schnee, dort kann nochmals eine beträchtliche Neuschneemenge zusammenkommen. Im Nordwesten bleibt es teils trocken. Der lebhafte Nordwind kann den Schnee verwehen. Die Temperaturen liegen morgens zwischen −7 und −2 Grad, am Nachmittag zwischen −5 und 0 Grad.
Donnerstag: Auflockerungen von Westen her
Am Donnerstag lockert die Bewölkung von Westen her zunehmend auf, gleichzeitig endet der Schneefall auch im Osten. Der kräftige Nordwind bleibt bestehen und kann in schneebedeckten Regionen weiterhin Schneeverwehungen verursachen. Nachts sinken die Temperaturen auf −9 bis −3 Grad, in klaren, schneebedeckten Gebieten im Westen kann es noch kälter werden. Tagsüber werden −4 bis +3 Grad erwartet, im Nordwesten ist es am mildesten.
Freitag: Extrem kalte Nacht
Am Freitag nimmt die Bewölkung von Westen und Nordwesten wieder zu, während im Süden und Osten noch etwas Sonne möglich ist. In den nördlichen Regionen kann es leichten Niederschlag geben, der zunächst als Schnee fällt, später in Regen oder gefrierenden Regen übergeht. Die Nacht wird außergewöhnlich kalt: Die Tiefstwerte liegen zwischen −19 und −3 Grad, besonders in schneereichen Gebieten wird es extrem frostig. Am Tag steigen die Temperaturen auf −7 bis +4 Grad.
Wochenende: Wechselhaft, teils stürmisch
Am Samstag bleibt es meist stark bewölkt oder bedeckt, vielerorts mit Niederschlag. Im Nordosten überwiegt Schneefall, im Süden und Südwesten ist auch gefrierender Regen oder Regen möglich. Der Wind kann sich verstärken, vereinzelt sind stürmische Böen nicht ausgeschlossen. Am Sonntag zeigt sich das Wetter wechselhaft mit etwas Sonnenschein, Niederschlag ist eher unwahrscheinlich. Die Temperaturen bewegen sich nachts zwischen −11 und +1 Grad, tagsüber zwischen −4 und +2 Grad.
Winterliche Highlights
Meteorologen beobachten zudem aufmerksam, wann der Balaton vollständig zufrieren könnte. Bereits jetzt ist der höchste Wasserfall des Landes in Lillafüred zu Eis erstarrt. Trotz der Kälte begrüßten in Orfű rund 400 Mutige das neue Jahr mit einem eiskalten Neujahrsbad.









