CAFe Budapest – Größtes Ereignis im Budapester Herbst! Jetzt schon vormerken!

CAFe Budapest

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Das größte Kulturereignis im Budapester Herbst ist das CAFe Budapest Fest zeitgenössisches Kunstfestival vom 7. bis zum 23. Oktober 2016.

Dieses Jahr feiert das Festival sein 25. bestehen. Es kommen noch zwei weitere wichtige Jubiläen hinzu: der große ungarische Komponist, Béla Bartók ist vor 135 Jahren geboren und 60 Jahre Revolution und Freiheitskampf 1956. Diese Leitmotive widerspiegeln sich selbstverständlich auch im Programm.

Das Festival wird am 7. Oktober im Müpa Budapest mit der Oper „Herzog Blaubarts Burg“ und der Pantomime „Der wunderbare Mandarin“ – Bühnenwerke von Béla Bartók- eröffnet.

Am selben Tag eröffnet im Ludwig Museum die Ausstellung „#Bartók“ mit Werken zeitgenössischer Künstler, die durch das Lebenswerk von Bartók inspiriert wurden, sei es durch seine kompositorische oder Volksmusik erforschende Arbeit.

Seit 1989 organisiert die Gesellschaft Ungarischer Musik ein Forum für ungarische Komponisten: das Minifestival. Während des Minifestivals vom 10. bis zum 13. Oktober erklingen im Burggarten Basar etwa 30 zeitgenössische Werke mehrerer ungarischer Komponistengenerationen – wie z.B. György Kurtág, Zsófia Tallér und Marcell Dargay – sowie polnischer Komponisten, wie z.B. Wojciech Widłak, Dariusz Przybylski und Ignacy Zalewski – mit besonderer Hinsicht auf das Jahr der ungarisch-polnischen Soliarität 2016. Seit 2015 genießen auch die Kodály-Stipendiaten besondere Aufmerksamkeit im Rahmen des Minifestivals.

Auf dem Grenzgebiet verschiedener Gattungen, wie interaktive Rauminstallation, Oper, Konzert, Theater und Performance, balaciert die außerordentliche Produktion „1956-68-80/16“. Das Bühnenwerk ist aus einer Zusammenarbeit mehrerer ungarischer Künstler auf unterschiedlicher künstlerischen Gebieten entstanden: mitgewirkt haben Regisseur- Choreograf Krisztián Gergye, Komponist Péter Zombola, Schriftsteller András Pályi, bildende Künstlerin Erzsébet Vojnich und Fotograf Dániel Dömölky. Während der Vorführung wird die Stimmung der Revolutionen im Allgemeinen lebendig. Es werden nicht nur revolutionärer Heroismus, Enthusiasmus und Euphorie spürbar, sondern auch ein Komplex unterschiedlichster Emotionen. Die ambivalenten Gefühle tagtäglicher Frustrationen, persönlicher Ängste und Hoffnungen erscheinen ebenso, wie die bekannten heroischen Szenen aus den Nachrichten 1956. Auch die Tragik des Untergangs der Revolution ist anwesend. Das Werk konzentriert sich nicht ausschließlich auf die ungarische Revolution, sondern es stützt sich auf die Gemeinsamkeiten, allgemeine Charakterzüge und Auswirkungen antikommunistischer Revolutionen und Aufstände der breiteren Region. Quartettarbeit, eine ständige gleichzeitige Präsenz von Vierergespannen von Tänzern, Streichern, Schauspielern und Sängern weben die Geschichte zusammen.

„Der See“ von Eszter Kálmán ist eine vom Schwanensee inspirierte Tanz- und Puppenspielspektakel. Das Crossover-Experiment wird am 11. Oktober uraufgeführt. Es untersucht die mögliche visuelle- und Bühnendarstellung der Puppe, des Körpers, der Änderungen und Umwandlungen und das Zusammentreffen lebendiger und lebloser Körper.

In der Festivalstadt gastieren u.a. die international anerkannte japanische Jazz-Pianistin Hiromi, die aktuelle Formation von Yellowjackets, das französische Orchestre National de Jazz. Wahres Kuriosum bedeuten das Crossover-Abend von Catch-Pop String-Strong, die moderne elektronisch-tänzerische Nu-Jazz Gruppe Koop Oscar Orchestra aus Schweden oder das moderne chinesische TAO Tanztheater.

Wahres Leckerbissen sind die spontanen Auftritte des zeitgenössischen Tanzensembles Street Art Project Performances auf den öffentlichen Plätzen von Budapest. Die Hauptstadt verwandelt sich in speziellen Bühnen, wo von Ballett und Akrobatik bis Straßentänze, von Klassik bis Clubstep tänzerische Darbietungen aufgeführt werden.

Während der Nachmittage der offenen Ateliers Nr. 9 am Wochenende von 8./9. Oktober kann das breitere Publikum die bildende Kunst von heute für sich entdecken.

Programm und Online Ticketverkauf unter www.cafebudapestfest.hu .

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