Vom 7. bis 16. August finden erstmals die Donauknie-Erlebnistage statt. Zehn Tage lang erwarten Besucherinnen und Besucher mehr als 90 Programme in zahlreichen Orten der Region – darunter Wassersport, Rad- und Wandertouren, Familienangebote, kulturelle Veranstaltungen, historische Sehenswürdigkeiten sowie regionale Gastronomie und Bauernmärkte. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Vielfalt des Donauknies auf einer abwechslungsreichen Entdeckungstour erlebbar zu machen.
Budapests Chefarchitekt hat das Konzept für eine neue 138 Meter lange Fußgängerbrücke zur Óbuda-Insel genehmigt.Die barrierefreie Brücke mit Aufzügen, Fahrradschienen und Beleuchtung soll eine direkte Verbindung zwischen der Waterfront City und der Insel schaffen. Das vollständig privat finanzierte Projekt umfasst außerdem neue Straßenverbindungen, modernisierte Versorgungsleitungen sowie zusätzliche Parkplätze.
Die Ungarische Nationalgalerie verlängert aufgrund des großen Besucherinteresses die Ausstellung „Dolce Vita – Italien in zwei Jahrhunderten ungarischer Kunst“ bis zum 30. August. Mehr als 50.000 Gäste haben die Schau bereits besucht. Neben rund 150 Kunstwerken von 75 Künstlerinnen und Künstlern erwarten die Besucher Themenführungen, Familienprogramme und literarische Veranstaltungen. Ebenfalls bis Ende August ist die Ausstellung über den Maler Béla Gruber zu sehen.
Am 6. und 7. August wird im Bike Park Eplény eine neue, 2,4 Kilometer lange Mountainbike-Strecke mit kostenlosen Eröffnungstagen eingeweiht. Die Strecke richtet sich vor allem an Anfänger, Familien und Kinder und kann jeweils zwei Stunden lang kostenlos genutzt werden. Insgesamt stehen im Bike Park neun verschiedene Strecken zur Verfügung, die auch mit dem Sessellift erreichbar sind – Hunde dürfen ihre Besitzer dabei begleiten.
Die Balaton-Saison ist in diesem Jahr etwas schwächer gestartet als 2025. Im Juni wurden rund zwei Prozent weniger Gästeübernachtungen registriert, im Juli zog die Nachfrage jedoch wieder deutlich an. Die Branche beobachtet, dass Reisende kurzfristiger buchen, preisbewusster entscheiden und häufiger kürzere Aufenthalte wählen. Experten sehen deshalb einen langfristigen Strukturwandel und fordern mehr Qualität sowie größere Flexibilität im Tourismusangebot.
Im Ungarischen Geldmuseum wurde die Sonderausstellung „Das Erbe des Goldzuges – Die Wiedergeburt des ungarischen Geldes“ eröffnet. Sie erinnert an den 80. Jahrestag der Einführung des Forint sowie an die Rückkehr der ungarischen Goldreserven nach dem Zweiten Weltkrieg. Rund 80 Exponate, historische Dokumente und interaktive Stationen erzählen die Geschichte des Goldzuges und des finanziellen Wiederaufbaus Ungarns. Der Eintritt ist kostenlos.
In einem aktuellen europäischen Ranking wurde das ungarische Parlamentsgebäude in Budapest zum schönsten Bauwerk Europas gewählt. Ausschlaggebend waren unter anderem die monumentale Kuppel, die reich verzierte Fassade sowie die eindrucksvolle nächtliche Beleuchtung. Auf den weiteren Plätzen folgen das Schloss Belvedere in Wien und das Schloss Chillon am Genfersee.
Im August kehrt der historische Ikarus-266-Bus nach Siófok zurück. An vier Tagen – am 8. und 9. sowie am 20. und 21. August – verkehrt der fast 50 Jahre alte Oldtimerbus auf verschiedenen Strecken durch die Stadt. Die nostalgischen Fahrten bieten Einheimischen und Urlaubsgästen eine Zeitreise in die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs am Balaton.
Vom 6. bis 8. August finden in Debrecen erneut die Wein- und Jazztage statt. Drei Tage lang präsentieren renommierte ungarische Weingüter ihre Spezialitäten, begleitet von Jazzkonzerten, Weinverkostungen und Meisterkursen. Das Festival zählt zu den beliebtesten Sommerveranstaltungen der Region und verbindet Musikgenuss mit ungarischer Weinkultur.
Am Mittwoch setzt sich die extreme Hitzewelle in ganz Ungarn fort. Bei viel Sonnenschein werden Höchstwerte von 39 bis 40 Grad erwartet. Der Südwind frischt zeitweise auf, zudem ist die UV-Strahlung in den Mittagsstunden sehr hoch.
Auch am Donnerstag bleibt es mit 36 bis 42 Grad außergewöhnlich heiß. Im Laufe des Nachmittags können sich jedoch Quellwolken bilden, aus denen örtlich Schauer und Gewitter entstehen. Im Westen und Nordwesten frischt zudem der auf Nordwest drehende Wind spürbar auf.
Der durchschnittliche Wechselkurs liegt derzeit bei etwa 360 Forint pro Euro (Mittelkurs).










