Dank der anhaltenden Kälte der vergangenen Tage hat sich das Eis auf dem Balaton weiter verstärkt, jedoch ist es nicht überall gleich sicher. Am Südufer erreicht die Eisdecke in Ufernähe bereits eine Dicke von etwa 12 bis 15 Zentimetern, was unter strikter Einhaltung der Sicherheitsregeln das Betreten des Eises ermöglicht. Am Nordufer begann die Eisbildung später, dort liegt die Eisdicke meist nur zwischen 8 und 12 Zentimetern, weshalb erhöhte Vorsicht geboten ist.
Die Behörden weisen darauf hin, dass man sich nur tagsüber und nur in Ufernähe – maximal 50 bis 70 Meter vom Ufer entfernt – auf dem Eis aufhalten sollte, möglichst nicht alleine und niemals mit Fahrzeugen. Der zum offenen Wasser hin gelegene Eisbereich bleibt weiterhin gefährlich, da dort die Eisdecke ungleichmäßig, rissig oder stellenweise deutlich dünner ist.
In den kommenden Tagen wird weiterer Frost erwartet, wodurch sich das Eis weiter verdicken kann. Bei organisierten Veranstaltungen auf dem Eis unterstützt die Wasserpolizei des Balaton mit individuellen Eisprüfungen.
Bei einem Unfall im Eiswasser ist es wichtig, die gerettete Person nicht sofort in einen warmen Raum zu bringen, sondern sie langsam aufzuwärmen und in jedem Fall medizinisch versorgen zu lassen.
Die Behörden kontrollieren die Einhaltung der Regeln und bitten alle Besucher, aufeinander und auf den Balaton zu achten. In Notfällen ist der allgemeine Notruf unter 112 oder die Balaton-Wasserpolizei unter 1817 (kostenlos) zu erreichen.











