Wie im schlechten Film: Attacke gegen die Budapester Zeitung

Politmagazin aus öffentlich-rechtlichem Fernsehen in Deutschland macht Jagd auf die Budapester Zeitung in Ungarn…

Das Politmagazin Kontraste sorgte in den letzten Tagen für Aufsehen in der ungarischen Medienlandschaft, als ein Anschreiben eines Redakteurs des Magazins auftauchte. Ein Anschreiben in dem klare Anschuldigungen gegen die bekannte deutschsprachige Zeitung in Ungarn auftauchten. Hier betitelte man die Budapester Zeitung als rechts angehaucht und regierungsnah. Das pikante an der ganzen Sache, daß dieses Schreiben an zahlreiche Werbepartner der Zeitung gesendet wurde in dem man die Werbepartner mit direkten Fargen gegen das ungarische Mediem aufhetzte, Hintergrund sei eine aktuelle Reportage über die Budapester Zeitung.

Herausgeber und Chefredakteur Jan Mainka ist entsetzt über die Machenschaften des Politmagazines und des RBBs und schaltete umgehend einen Rechtsanwalt ein.   Nach Meinung von Mainka hat man hier gezielt versucht die Budapester Zeitung zu vernichten, in dem man den Werbeetat versucht hat zu minimieren mit diesem ominösen Schreiben.  

Einen Beitrag zu diesem Fall hat es übrigens im deutschen TV bisher nicht gegeben, eine Anfrage unserer Redaktion blieb auch bisher unbeantwortet. Hatte sich hier ein Redakteur doch zu weit aus dem Fenster gelehnt?   Die negative Berichterstattung der deutschen Medien über Ungarn hatte in den letzten Monaten ebenfalls  wieder zugenommen.

Auch als Podcast:

Podcast mit dem gesamten Interview:

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