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KULINARISCHES
Ungarn erreicht das Bocuse d’Or Weltfinale in Lyon
Am 15. und 16. März fand in Marseille die europäische Auswahlrunde des renommierten Kochwettbewerbs Bocuse d’Or statt, bei der sich die stärksten Teams des Kontinents miteinander messen konnten. Das ungarische Team belegte den 9. Platz und sicherte sich damit die Teilnahme am Weltfinale, das im Januar 2027 in Lyon ausgetragen wird.
Wie schon in den vergangenen Jahren dominierten die skandinavischen Länder das Teilnehmerfeld: Dänemark gewann den Wettbewerb, gefolgt von Norwegen auf Platz zwei. Für eine Überraschung sorgte Italien mit dem dritten Platz.
Das ungarische Team, bestehend aus Chefkoch Roland Kelemen, Commis Zoltán Vincze, Coach Bence Dalnoki sowie Jury-Mitglied Tamás Széll, überzeugte mit kreativen und technisch anspruchsvollen Gerichten. Der Wettbewerb zeichnete sich durch ein besonders hohes Niveau aus – sowohl in Bezug auf Technik, Kreativität und Zutatenwahl als auch auf die Präzision der Präsentation.
Die ungarischen Teilnehmer präsentierten ihre Konzepte in zwei Hauptthemen und bereiteten zusätzlich im Rahmen einer kurzen Bühnenpräsentation eine Aioli-Sauce zu.
Das Tellergericht stand unter dem Motto „Surf ’n Turf im ungarischen Garten“. Dabei traf Tintenfisch auf Rinderfilet, verbunden durch geräucherten ungarischen Käse, ergänzt mit frischen Kräutern und zitrischen Noten. Als Beilagen wurden Frühlingsgemüse wie neue Kartoffeln, grüner Spargel und Kohlrabi serviert, die die saisonale Vielfalt ungarischer Gärten widerspiegelten.
Im Plattenthema stand der rote Knurrhahn im Mittelpunkt, gefüllt mit Jakobsmuscheln und leicht über Apfelholz geräuchert. Die dazu gereichte Sauce war eine von der Bouillabaisse inspirierte Velouté, die klassische Aromen neu interpretierte. Als Beilage wurde unter anderem eine Paprikasch-Kichererbsen-Variation serviert, die an traditionelle ungarische Gerichte erinnert, begleitet von Artischocke, Knoblauch und Parmesan.
Das Team legte großen Wert darauf, die charakteristischen Elemente der ungarischen Küche hervorzuheben. Die Kichererbsen-Paprikasch greift eine historische Rezeptur auf, die bereits in Klosterküchen bekannt war. Verfeinert wurde sie mit Sauerrahm, einem zentralen Bestandteil der ungarischen Küche, der dem Gericht eine cremige und ausgewogene Textur verlieh. Dazu wurde ein klassischer Gurkensalat serviert, der für viele an familiäre Sonntagsessen erinnert.
Auch im Tellergericht fand sich ein subtiler Bezug zur ungarischen Identität: Im Aioli wurde sogenannter „falscher Kaviar“ aus Tokaji Aszú und dessen Essig verarbeitet, verfeinert mit Safran. Der weltbekannte Tokaji-Wein – oft als „flüssiges Gold“ bezeichnet – wurde so auf kreative Weise in das Gericht integriert. Abgerundet wurde die Komposition erneut mit ungarischem Sauerrahm, der für eine harmonische und samtige Gesamtwirkung sorgte.
Mit ihrer Leistung in Marseille hat sich die ungarische Mannschaft das Recht erkämpft, Ungarn beim Bocuse d’Or Weltfinale im Januar 2027 in Lyon zu vertreten.











Ungarn TV Kaffetasse ist schlecht geworden mit Facebook und You Tube
Bitte geht zurück auf Euren alten Sender , ich will mich nicht bei den 2 Anbieter Anmelden
Euer Programm ist schlecht geworden viel zu viel Gerede wo keiner wissen will !
eure sende Zeit auf 15 Minuten reicht aus um die wichtigsten Tages Ereignisse zu senden !
Orban Info – Grenze Sopron – Ft -Tages Kurs .
Konnte mich heute 04.03.2021 nicht ein Klicken warum ???
werde 2021 an Ostern nach HU fahren -Szegerdö bis Mai -Juni -Sept. bis November
die ganze Kommentare wo sie Leute Senden das will doch die Mehrheit nicht wissen !!
Viel grüße vom Bodennsee -Friedrichshafen
Guten Tag, leider können wir nicht jedem gerecht werden. Dies ist ein unbezahltes Format. 60.000 Menschen möchten das Format so sehen, faher müssen wir uns nach der Mehrheit richten. Vielleicht finden Sie ja noch ein vergleichbares Angebot welches kostenlos zur Verfügung gegstellt wird wo sie fachliche und recherchierte Inhalte bekommen. Schade, daß wir Sie als Zuschauer nicht überzeugen können. Bei uns braucht man sich nicht anmelden. Täglich wird die Kaffeetasse auch nach der Livesendung unmittelbar danach als Videoplayer auf http://www.ungarn-tv.com zur Verfügung gestellt in 2 verschiedenen Videoplayern die für jeden sichtbar und kostenlos sind. Wem es zu lang ist kann sogar komfortabel vorspulen zu den Rubriken die ihn interessieren, also zudem sehr anwenderfreundlich nach der livesendung…