Am Samstag, dem 7. Februar, verwandelt sich das kleine Dorf Panyola in der Region Szatmár erneut in eine große Bühne für gelebte Volkskultur. Beim traditionellen Szamosháti Fasching ziehen die sogenannten Maskengestalten , die „Alakoskodók“, durch die Straßen und lassen gemeinsam mit Einheimischen und Besuchern alte Bräuche und jahrhundertealte Traditionen wieder aufleben.
Der farbenfrohe Umzug führt durch die fünf Straßen des Dorfes und bietet an mehreren Stationen ein abwechslungsreiches Programm. Volkstänze, szenische Spiele und humorvolle Darstellungen wechseln einander ab und geben einen lebendigen Einblick in die reiche Volkskultur der Region. Ein besonderer Höhepunkt ist auch in diesem Jahr die beliebte Darstellung der „Panyolaer Hochzeit“, die bereits in den vergangenen Jahren für große Begeisterung gesorgt hat und auch diesmal ein mitreißendes Spektakel verspricht.
Zentrum des Geschehens ist der Festplatz, wo sich die Teilnehmer ab Mittag bei Musik versammeln. Hier können die Gäste typische Spezialitäten der Region probieren: herzhafte Schlachtplatten, frische Faschingskrapfen und natürlich der berühmte Szatmár-Pflaumenschnaps dürfen nicht fehlen. Kulinarische Genüsse und fröhliche Stimmung gehen dabei Hand in Hand.
Am Abend kehrt der Umzug zum Festplatz zurück, wo der Tag mit einem Tanzhaus und Live-Musik seinen stimmungsvollen Ausklang findet. Auch die slowakische Partnergemeinde Perbenyik nimmt an den Feierlichkeiten teil und trägt dazu bei, dass der Szamosháti Fasching nicht nur ein lokales, sondern ein grenzüberschreitendes Fest der Traditionen wird.
Die Veranstaltung in Panyola zeigt eindrucksvoll, dass lebendige Volkskultur nicht nur bewahrt, sondern gemeinsam erlebt werden muss und dass ein kleines Dorf für einen Tag zum Mittelpunkt einer ganzen Region werden kann.











