hallo Ungarn – Kurznachrichten am 27.01.2026  

Die Polizei hat mit einem mithilfe künstlicher Intelligenz erstellten Bild darauf aufmerksam gemacht, wie gefährlich es ist, das Eis weiterhin zu betreten, da das Eis des Balaton nur eingeschränkt sicher ist. Obwohl die zugefrorene Wasserfläche viele Menschen anzieht, ist die Eisdicke trügerisch und kann sogar unter Fußgängern einbrechen – geschweige denn unter Autos. Ein Einbruch ins eiskalte Wasser ist lebensgefährlich, deshalb bitten die Behörden alle um Vorsicht und die Einhaltung der Verbote.

Der Bőszénfaer Hirschpark im Zselic-Gebirge hat den ungarischen Tourismus erobert und ist inzwischen zu einem der außergewöhnlichsten Wildparks des Landes geworden. Auf dem 1300 Hektar großen Gelände leben unter anderem Rothirsche, Damhirsche, Mufflons, Wildschweine, Rehe sowie seltene Davidshirsche, einige Tiere können sogar aus nächster Nähe beobachtet und gestreichelt werden. Der Park kann individuell besucht werden, nach vorheriger Anmeldung sind auch Kutsch- oder Traktorsafaris möglich.

Das Ungarische Rote Kreuz warnt davor, dass Telefonbetrüger im Namen der Organisation versuchen, Geld zu ergaunern. Die humanitäre Organisation betonte, dass sie Spendenaufrufe ausschließlich über ihre offiziellen Kanäle veröffentlicht und niemals telefonische Spendenaktionen bei der Bevölkerung startet. Die echten Unterstützungsmöglichkeiten sind auf der Website voroskereszt.hu zu finden, außerdem kann man über die Spendenhotline 1359 helfen.

Im Stadtzentrum von Nyírbátor haben die Rotorblätter eines Rettungshubschraubers bei der Landung ein Verkehrszeichen umgestoßen, während die Einsatzkräfte zu einem bewusstlosen, an Fieberkrämpfen leidenden kleinen Jungen eilten. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, und das Kind wurde schließlich in stabilem Zustand mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei untersucht die Umstände des Vorfalls. Der Hubschrauber musste vor Ort technisch überprüft werden und konnte nicht mehr starten.

Ein außergewöhnlicher, schneeweißer Hirsch ist im Überschwemmungsgebiet der Ipoly bei dem slowakischen Ort Ipolynyék aufgetaucht und galoppierte inmitten einer ziehenden Hirschherde. Die seltene Farbvariante ist kein Albinismus, sondern die Folge eines sogenannten Leuzismus, und in der Region wurde das besondere Tier nicht zum ersten Mal beobachtet. Das spektakuläre Schauspiel machte aus einer gewöhnlichen Verkehrssituation ein außergewöhnliches Erlebnis.

Die ungarische Nationalmannschaft beendete die Männer-Wasserball-Europameisterschaft in Belgrad mit der Silbermedaille, nachdem das Team von Zsolt Varga im Finale am Sonntag mit 7:10 gegen den Gastgeber und Olympiasieger Serbien verloren hatte.

Auf den Zügen der Ende Februar oder Anfang März startenden Bahnverbindung Budapest–Belgrad werden die serbischen und ungarischen Behörden eine gemeinsame Pass- und Zollkontrolle durchführen, die voraussichtlich etwa 30 Minuten dauern wird. Die Kontrolle des Personenverkehrs erfolgt in Kelebia auf ungarischem Staatsgebiet, während die Güterzüge auf serbischer Seite überprüft werden. Auf der Strecke werden täglich acht Züge verkehren, und nach Fertigstellung des gesamten Projekts wird die Fahrzeit zwischen Budapest und Belgrad auf 2 Stunden und 45 Minuten sinken.

Vom 6. bis 8. Februar findet rund um die Sporthalle Kálmán Zákányi das XVI. Fonyóder Wurstfestival statt, bei dem legendäre Künstler auftreten und auch eine Wohltätigkeitsaktion organisiert wird. Unter anderem stehen Kovács Kati, Rúzsa Magdi, die Band Republic sowie mehrere Tribute- und Showbands auf der Bühne, während der Erlös die Behandlung von Marci Nemes unterstützt. Die Veranstaltung zählt bereits jetzt zu den beliebtesten Events des Landes, die Plätze waren in Rekordzeit ausverkauft. An diesen tagen gehts in Fonyod rund um die Wurst.

Am Dienstag beginnt der Tag vielerorts neblig und dunstig, im Laufe des Tages zeigt sich jedoch an mehreren Orten die Sonne, nennenswerter Niederschlag ist kaum zu erwarten. Die Temperaturen liegen meist zwischen 5 und 10 Grad, in dauerhaft nebligen Regionen bleibt es kühler. Am Mittwoch nimmt die Bewölkung zu, vielerorts wird es bedeckt und es kommt verbreitet zu Regen, im Norden örtlich auch zu Schneeregen oder Schnee, bei lebhaftem bis teils starkem Wind und Höchstwerten von 1 bis 4 Grad im Norden sowie 5 bis 11 Grad in anderen Landesteilen.

Der durchschnittliche Wechselkurs liegt bei 382 Forint /EUR, Mittelkurs