Der ikonische kopflose Steinlöwe in den Budaer Bergen könnte restauriert werden

Szenti Tamás

Der berühmte Steinlöwe am malerischen Glück-Frigyes-Wanderweg in den Budaer Bergen könnte schon bald restauriert werden. Derzeit laufen Gespräche zwischen dem II. Budapester Bezirk, der Pilisi Parkerdő AG und der Ungarischen Universität der Bildenden Künste, um die Möglichkeiten einer Wiederherstellung des historischen Denkmals zu prüfen.

In diesem Jahr jährt sich die Entstehung der Skulptur zum 100. Mal. Der Steinlöwe wurde 1926 von dem Bildhauer Béla Markup aus einem Dolomitfelsen gehauen. Markup schuf unter anderem auch die bronzenen Löwen vor dem ungarischen Parlament sowie die Schwäne und Delfine des Széchenyi-Heilbades.

Während des Zweiten Weltkriegs verlor der Löwe seinen Kopf und steht seit Jahrzehnten als Torso auf dem Kecske-hegy. Nun besteht erstmals seit langer Zeit die Aussicht, dass das markante Wahrzeichen der Budaer Berge in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden könnte.

Bis zu einer möglichen Restaurierung lohnt sich ein Ausflug in die Umgebung. Der auf 384 Metern Höhe gelegene Löwenfelsen (Oroszlán-szikla) ist Teil des zwölf Stationen umfassenden Vuk-Lehrpfads.

Die Wanderung beginnt am Bären-Spielplatz im II. Bezirk von Budapest und kann mit der App Digitális Vándor begleitet werden. Gemeinsam mit dem kleinen Fuchs Vuk entdecken Besucher die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes. Die Kombination aus Naturerlebnis und ungarischer Literatur macht den Rundweg zu einem besonderen Ausflugsziel für die ganze Familie und bietet gerade an warmen Sommertagen angenehme Erholung im Schatten der Bäume.