Von links nach rechts: Gábor Berényi, Eigentümer und Geschäftsführer der Smart Solar Kft. und Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der AUDI HUNGARIA Zrt.
Bild: Audi Hungaria
Audi Hungaria baut neuen Solarpark auf einer Gesamtfläche von 160.000 Quadratmetern
Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria: „Mit der Erweiterung unseres Solarparks setzen wir unseren Weg der Nachhaltigkeit fort“
Heute(18. Juni) unterzeichneten Gábor Berényi, Eigentümer und Geschäftsführer der Smart Solar Kft. und Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der AUDI HUNGARIA Zrt. eine Vereinbarung über den weiteren Ausbau des Solarparks des Unternehmens in Győr. Das Unternehmen errichtete 2020 160.000 Quadratmeter Photovoltaikanlage auf seinem Logistikzentrum. Auf dem Gebäude der Fahrzeugmontagehalle werden knapp 85.000 Quadratmeter Solarmodule und auf rund 75.000 Quadratmetern auf einem Teil der Grünfläche auf dem Werksgelände errichtet.
Im Jahr 2020 installierte Audi Hungaria gemeinsam mit E.ON Hungaria einen 160.000 Quadratmeter großen Solarpark auf dem Dach von zwei Gebäuden des Logistikzentrums von Audi Hungaria. Im Rahmen der neuen Vereinbarung über die neue 18-Megawatt-Anlage wird das Győrer Unternehmen für die nächsten 25 Jahre von der Smart Solar Kft. mit erneuerbarer Energie versorgt. Durch den Einsatz innovative Sonnennachführtechnik mit beidseitigen Aktiveinsätzen kann die auf derselben Fläche erzeugte Energiemenge fast 30 % höher sein als bei herkömmlichen Systemen.
„Nachhaltigkeit hatte schon immer höchste Priorität in der Strategie der Audi Hungaria. Eines der Haupthandlungsfelder unseres Umweltprogramms Mission:Zero ist die Klimaneutralität. Ein wichtiger Baustein unserer Maßnahmen in diesem Zusammenhang ist nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch die Erzeugung der notwendigen Energie aus erneuerbaren Energiequellen an und in der Nähe unseres Standorts. Mit der Erweiterung unseres Solarparks setzen wir unseren Weg der Nachhaltigkeit fort – mit Stolz kann ich sagen, dass Audi Hungaria immer grüner wird“, sagt Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria.
Der Solarpark erzeugt Strom für Audi Hungaria und verbessert gleichzeitig die Stabilität des ungarischen Stromnetzes. Bei der Erweiterung des Solarparks berücksichtigen die Experten der beiden Unternehmen auch die Aspekte des Biodiversitätsschutzes: So planen sie, auf der Betriebsfläche des Solarkraftwerks einen Blumenrasen zu bepflanzen und ein Mikrohabitat zu schaffen, um so die naturnahe Gestaltung der Industrieanlage und damit die Regeneration der heimischen Tierwelt zu gewährleisten.
Seit 2020 ist Audi Hungaria klimaneutral in seiner Bilanz. 2024 erhielt Audi Hungaria bei den HVG Green Leaders Awards den Sonderpreis Environment in der Kategorie REC-Rate (Renewable Energy Certificate), da das Unternehmen einen außergewöhnlich hohen Anteil seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen deckt. Das Unternehmen ist der größte industrielle Nutzer von geothermischer Energie in Ungarn. Derzeit deckt es mehr als 90 Prozent seines Wärmeenergiebedarfs aus dieser erneuerbaren Energie. Darüber hinaus transportiert Audi Hungaria Bauteile, Motoren und Fahrzeuge zwischen den Produktionsstandorten Ingolstadt und Győr mit CO2-neutralen „grünen Zügen“.
Das Unternehmen blickt in die Zukunft und 2024 startete in Zusammenarbeit mit der Széchenyi István Universität in Győr einen ESG-Masterstudiengang (Environmental, Social and Governance), in dem künftige Umweltexperten mit Hilfe der Experten des Unternehmens ausgebildet werden.
Am 15. und 16. März fand in Marseille die europäische Auswahlrunde des renommierten Kochwettbewerbs Bocuse d’Or statt, bei der sich die stärksten Teams des Kontinents miteinander messen konnten. Das ungarische Team belegte den 9. Platz und sicherte sich damit die Teilnahme am Weltfinale, das im Januar 2027 in Lyon ausgetragen wird.
Wie schon in den vergangenen Jahren dominierten die skandinavischen Länder das Teilnehmerfeld: Dänemark gewann den Wettbewerb, gefolgt von Norwegen auf Platz zwei. Für eine Überraschung sorgte Italien mit dem dritten Platz.
Das ungarische Team, bestehend aus Chefkoch Roland Kelemen, Commis Zoltán Vincze, Coach Bence Dalnoki sowie Jury-Mitglied Tamás Széll, überzeugte mit kreativen und technisch anspruchsvollen Gerichten. Der Wettbewerb zeichnete sich durch ein besonders hohes Niveau aus – sowohl in Bezug auf Technik, Kreativität und Zutatenwahl als auch auf die Präzision der Präsentation.
Die ungarischen Teilnehmer präsentierten ihre Konzepte in zwei Hauptthemen und bereiteten zusätzlich im Rahmen einer kurzen Bühnenpräsentation eine Aioli-Sauce zu.
Das Tellergericht stand unter dem Motto „Surf ’n Turf im ungarischen Garten“. Dabei traf Tintenfisch auf Rinderfilet, verbunden durch geräucherten ungarischen Käse, ergänzt mit frischen Kräutern und zitrischen Noten. Als Beilagen wurden Frühlingsgemüse wie neue Kartoffeln, grüner Spargel und Kohlrabi serviert, die die saisonale Vielfalt ungarischer Gärten widerspiegelten.
Im Plattenthema stand der rote Knurrhahn im Mittelpunkt, gefüllt mit Jakobsmuscheln und leicht über Apfelholz geräuchert. Die dazu gereichte Sauce war eine von der Bouillabaisse inspirierte Velouté, die klassische Aromen neu interpretierte. Als Beilage wurde unter anderem eine Paprikasch-Kichererbsen-Variation serviert, die an traditionelle ungarische Gerichte erinnert, begleitet von Artischocke, Knoblauch und Parmesan.
Das Team legte großen Wert darauf, die charakteristischen Elemente der ungarischen Küche hervorzuheben. Die Kichererbsen-Paprikasch greift eine historische Rezeptur auf, die bereits in Klosterküchen bekannt war. Verfeinert wurde sie mit Sauerrahm, einem zentralen Bestandteil der ungarischen Küche, der dem Gericht eine cremige und ausgewogene Textur verlieh. Dazu wurde ein klassischer Gurkensalat serviert, der für viele an familiäre Sonntagsessen erinnert.
Auch im Tellergericht fand sich ein subtiler Bezug zur ungarischen Identität: Im Aioli wurde sogenannter „falscher Kaviar“ aus Tokaji Aszú und dessen Essig verarbeitet, verfeinert mit Safran. Der weltbekannte Tokaji-Wein – oft als „flüssiges Gold“ bezeichnet – wurde so auf kreative Weise in das Gericht integriert. Abgerundet wurde die Komposition erneut mit ungarischem Sauerrahm, der für eine harmonische und samtige Gesamtwirkung sorgte.
Mit ihrer Leistung in Marseille hat sich die ungarische Mannschaft das Recht erkämpft, Ungarn beim Bocuse d’Or Weltfinale im Januar 2027 in Lyon zu vertreten.
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