Neues Kolodko-Minidenkmal in der Budapester Innenstadt erinnert an 80 Jahre Forint

Kolodko-Art

Budapest ist um eine weitere originelle Sehenswürdigkeit reicher: Der Bildhauer Kolodko Mihály hat ein neues Minidenkmal in der Nähe der Ungarischen Nationalbank aufgestellt. Die kleine Bronzefigur zeigt einen Arbeiter mit einem Laubbläser – auf den ersten Blick eine humorvolle Szene, die jedoch eine tiefere historische Bedeutung besitzt.

Die Skulptur wurde anlässlich des 80. Jubiläums des Forint geschaffen. Sie erinnert an die Einführung der ungarischen Währung im Jahr 1946, als nach der Hyperinflation der Nachkriegszeit der völlig entwertete Pengő aus dem Alltag verschwand. Zeitzeugen berichteten damals, dass die wertlosen Geldscheine in den Straßen Budapests lagen und teilweise sogar zusammengefegt werden mussten.

Mit seinem neuen Werk verbindet Kolodko auf eindrucksvolle Weise Geschichte und Gegenwart. Wie viele seiner Minidenkmäler erzählt auch diese kleine Skulptur eine große Geschichte und lädt Passanten dazu ein, einen Moment innezuhalten und sich mit einem besonderen Kapitel der ungarischen Geschichte zu beschäftigen.

Das neue Kunstwerk erfreut sich bereits großer Beliebtheit und ist ein weiteres Highlight für Besucher rund um den Szabadság tér in der Budapester Innenstadt.