Wein- und Gastronomieerlebnisse spielen eine immer wichtigere Rolle in der Entwicklung ländlicher Destinationen. Eine Studie von Edit Lázár und Viktória Szente im Turizmus Bulletin (Ausgabe 4/2025) untersucht am Beispiel von Balatonlelle–Kishegy, wie die touristische Attraktivität der Region gestärkt und ihre nachhaltige Entwicklung gefördert werden kann.
Ziel der Untersuchung war es, den aktuellen Stand des Wein- und Gastrotourismus sowie dessen Entwicklungspotenzial aus Sicht lokaler Dienstleister und Veranstalter zu analysieren. Auf Grundlage halbstrukturierter Tiefeninterviews wurden zentrale Handlungsfelder identifiziert; zur strategischen Auswertung kam das Getz-Modell zum Einsatz.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gezielte Stärkeentwicklung Kishegys nicht nur die natürlichen Landschaftswerte sichtbarer macht und das Image von Veranstaltungen stärkt, sondern auch als Katalysator für die Vermarktung lokaler Attraktionen wirkt. Gleichzeitig kann die Region mit alternativen, nachhaltigen Lösungen zu bewussterem Konsum und langfristiger Destinationsentwicklung beitragen.
Die Erkenntnisse liefern praxisnahe Empfehlungen für Fachleute aus Weintourismus, Festivalmanagement und Destinationsentwicklung. Die vollständige Studie ist auf der Website des Corvinus Mobilitás és Turizmus Központ abrufbar.










