Mehr als drei Milliarden Forint für die Modernisierung des Széchenyi-Heilbades
Im Budapester Széchenyi-Heilbad beginnt ein umfassendes Modernisierungsprogramm mit einem Investitionsvolumen von mehr als drei Milliarden Forint netto. Im ersten Bauabschnitt wird der Damen-Thermalbereich vollständig saniert und mit modernster Wasseraufbereitungstechnik ausgestattet. Darüber hinaus werden die Haupttreppe des Eingangsbereichs, die historischen Springbrunnen, die Umkleiden sowie zahlreiche architektonische Elemente restauriert, während der Badebetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten wird. Die jetzigen Arbeiten bilden den Auftakt eines langfristigen Entwicklungsprogramms, das Europas größtes Heilbad bei Erhalt seines historischen Ambientes wieder zu einem Wellnessziel auf Vier- bis Fünf-Sterne-Niveau machen soll.
Südufer des Balatons entwickelt sich zum gastronomischen Zentrum
Das Südufer des Balatons zählt inzwischen zu den bedeutendsten Gastronomieregionen Ungarns. Bei einer Fachveranstaltung in Balatonmáriafürdő präsentierten Michelin-empfohlene Restaurants, ausgezeichnete Spitzenköche, renommierte Weingüter und Konditoreien gemeinsam die kulinarische Vielfalt der Region. Nach Ansicht der Teilnehmer beruhen die Erfolge vor allem auf hoher Qualität, regionalen Zutaten sowie der engen Zusammenarbeit zwischen Erzeugern, Winzern und Gastronomiebetrieben. Ziel ist es, den südlichen Balaton ganzjährig als attraktive Genussdestination zu etablieren und damit die touristische Wettbewerbsfähigkeit der Region weiter zu stärken.
Taxifahrten in Budapest werden ab August teurer
Ab dem 1. August steigen in Budapest die offiziellen Taxitarife. Die Grundgebühr erhöht sich auf 1.300 Forint, der Kilometerpreis auf 521 Forint und der Minutenpreis auf 130 Forint. Zusätzlich wird eine Flughafenpauschale von 800 Forint eingeführt. Die Interessenvertretungen der Taxiunternehmen begründeten die Preisanpassung mit der Inflation der vergangenen drei Jahre, nachdem die Tarife seit März 2023 unverändert geblieben waren.
Budapest SUP Festival findet am 4. Juli statt
Am 4. Juli wird das 11. Budapest SUP Festival veranstaltet, bei dem mehrere hundert Teilnehmer auf Stand-up-Paddle-Boards von der Római-part bis zum Kopaszi-gát durch das Zentrum der ungarischen Hauptstadt paddeln. Die familienfreundliche Veranstaltung richtet sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Wassersportler. Für Einsteiger gibt es vor dem Start eine technische Einweisung, außerdem können Boards und Ausrüstung vor Ort ausgeliehen werden. Während der Tour erleben die Teilnehmer Budapest aus einer außergewöhnlichen Perspektive mitten auf der Donau und genießen gleichzeitig ein einzigartiges Gemeinschaftserlebnis.
Budapester Eisdiele gewinnt den Wettbewerb „Eis des Jahres 2026“
Die Mikrokosmos Fagyizó an der Bartók-Béla-Straße in Budapest gewann mit ihrer handwerklich hergestellten Eissorte „Soléa“ den Titel „Eis des Jahres 2026“. Beim landesweiten Wettbewerb in Hajdúszoboszló traten insgesamt 72 Eissorten in fünf Kategorien gegeneinander an, darunter erstmals auch die neue Kategorie „Essbarer Wald“, die heimische Waldzutaten und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellte. Besucher konnten während der Veranstaltung nahezu 100 außergewöhnliche Eissorten probieren und gleichzeitig an Fachvorführungen sowie Familienprogrammen teilnehmen.
Ungarische Spitzenweine brauchen mehr internationale Vermarktung
Bei der Preisverleihung des 45. Nationalen Weinwettbewerbs betonten Fachleute, dass viele ungarische Weine internationales Spitzenniveau erreichen, der weltweite Erfolg jedoch eine stärkere Vermarktung und bessere internationale Präsenz erfordert. Insgesamt wurden 131 Weingüter ausgezeichnet, den Titel „Erfolgreichstes Weingut“ erhielten gemeinsam das Gál Szőlőbirtok és Pincészet aus der Weinregion Kunság sowie das Weingut Günzer Tamás aus Villány. Gleichzeitig steht die Branche aufgrund von Spätfrösten, Hagelschäden und den Folgen des Klimawandels vor großen Herausforderungen, weshalb das Landwirtschaftsministerium weitere Unterstützungsmaßnahmen vorbereitet.
Homeoffice im öffentlichen Dienst wegen extremer Hitze
Angesichts der anhaltenden Hitzewelle führt die Regierung ab Montag im öffentlichen Dienst Homeoffice ein. Gleichzeitig werden alle Arbeitgeber gebeten, ihren Beschäftigten – soweit möglich – ebenfalls das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Außerdem empfiehlt die Regierung, Arbeiten im Freien während der stärksten Hitze möglichst zu verschieben. Hintergrund der Maßnahme sind die außergewöhnlich hohen Temperaturen, die zu Beginn der Woche ihren Höhepunkt erreichen.
3,6 Milliarden Forint für Klimaanlagen in Krankenhäusern
Die Regierung stellt 3,6 Milliarden Forint für die sofortige Wartung und Modernisierung der Klimaanlagen in Krankenhäusern und Ambulanzen bereit. Die Arbeiten haben bereits in zahlreichen medizinischen Einrichtungen in Budapest und in den Regionen begonnen. Parallel dazu wird ein umfassendes Modernisierungsprogramm für die Jahre 2027 bis 2029 vorbereitet. Die Bevölkerung wird aufgerufen, während der Hitzewelle besonders auf ältere Menschen, Kranke und andere gefährdete Personen zu achten, da ausreichende Kühlung und Flüssigkeitszufuhr Leben retten können.
Die Woche beginnt mit extremer Hitze
Die neue Woche startet mit außergewöhnlich hohen Temperaturen. Sowohl am Montag als auch am Dienstag werden Höchstwerte zwischen 39 und 42 Grad erwartet, begleitet von viel Sonnenschein und weitgehend trockenem Wetter. Am Dienstag können sich im Osten des Landes örtlich Schauer und Gewitter entwickeln, die von stürmischen Böen und Hagel begleitet werden können.
Der durchschnittliche Wechselkurs liegt bei 353 Forint pro Euro (Mittelkurs).










