In der Nähe der Ungarischen Nationalbank wurde ein neues Minidenkmal von Kolodko Mihály aufgestellt. Die kleine Bronzefigur mit einem Laubbläser erinnert an den 80. Jahrestag der Einführung des Forint. Das Kunstwerk verweist auf die Hyperinflation nach dem Zweiten Weltkrieg und zählt bereits zu den neuen Sehenswürdigkeiten Budapests.
Das Aquaticum Debrecen verlängert wegen des kühlen Wetters die Aktion für frisch graduierte Schülerinnen und Schüler. Sie erhalten nicht nur heute, sondern auch am 15. Juli freien Eintritt. Zusätzlich sorgen verschiedene Programme für einen gelungenen Abschluss der Schulzeit.
In Ungarn wurde die bisherige Nachrichtenproduktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingestellt. Der Ministerpräsident erklärte, damit sei die Ausstrahlung von Propaganda beendet. Nun soll eine neue Redaktion aufgebaut werden. Die Sender strahlten eine Infos aus, in der sie zugaben, während der vergangenheit gelogen zu haben. Eine Inszinierung die für Schlagzeilen in Ungarn sorgte. Doch hierüber berihcten konnten die Öffentlich-Rechtlichen nicht mehr.
Justizministerin Márta Görög nahm elf Stunden ohne Unterbrechung an der Parlamentsdebatte über die Verfassungsänderung teil. Ziel der Änderung ist es, bis zur Verabschiedung einer neuen Verfassung die demokratischen Staatsstrukturen zu sichern. Die Debatte verlief teilweise sehr kontrovers.
Am 25. Juli findet der 201. Anna-Ball im Anna Grand Hotel in Balatonfüred statt. Rund 550 Gäste werden zu einem der traditionsreichsten Gesellschaftsereignisse Ungarns erwartet. Der Ball zählt zu den Höhepunkten des Kultursommers am Balaton.
Durch eine Franchise-Vereinbarung zwischen Danubius Hotels und der Radisson Hotel Group kommt die Marke Radisson Individuals erstmals nach Ungarn. Das vollständig renovierte Hotel Erzsébet wird ab Ende des Sommers als Hotel Erzsébet City Center Budapest, a member of Radisson Individuals, geführt. Die Partnerschaft soll die internationale Präsenz des Hotels weiter stärken.
Im Abádszalók-Becken des Theiß-Sees sterben erneut zahlreiche Amurmuscheln. Ursache ist eine durch Wassermilben ausgelöste Infektion, die während der Sommerhitze regelmäßig auftritt. Die heimischen Muschelarten sind davon nicht betroffen.
Nach Ansicht von Experten fehlt Ungarn kein neues Tourismusgesetz, sondern ein leistungsfähiges landesweites Destinationsmanagement. Als Vorbild gilt das Modell VisitBalaton365. Entscheidend seien eine stabile Organisation und eine nachhaltige Finanzierung.
Die Verteidigungsminister Ungarns und der Türkei trafen sich in Ankara zu Gesprächen über die weitere Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt standen die NATO, die Rüstungsindustrie sowie gemeinsame Sicherheitsfragen. Beide Seiten wollen ihre Partnerschaft weiter vertiefen.
Am Donnerstag und Freitag erwartet Ungarn überwiegend sonniges Sommerwetter mit nur wenigen Quellwolken. Vereinzelt sind im Nordosten und im Alpenvorland kurze Schauer möglich. Die Temperaturen steigen auf 24 bis 30 Grad am Donnerstag und 25 bis 31 Grad am Freitag.
Der durchschnittliche Wechselkurs liegt derzeit bei etwa 357Forint pro Euro (Mittelkurs).










