Eine Menschenmenge wie in der Hochsaison füllte das inzwischen 16. Fonyóder Wurstfestival – ganz so, als wäre es ein heißes Sommerwochenende am Balaton. Die bedeutendste gastronomische Winterveranstaltung am „ungarischen Meer“ stellte alle bisherigen Rekorde in den Schatten: Am Sonntag griffen engagierte Teams aus 18 Gemeinden zum Wurstfüller, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Die Zákányi-Kálmán-Sporthalle war erfüllt von Leben, Geselligkeit und würzigen Düften. Die teilnehmenden Gemeinden aus dem Komitat Somogy und vom Balatonufer überließen nichts dem Zufall. Während bei der Präsentation und Dekoration moderne, kreative Lösungen zu sehen waren, setzten die meisten Teams geschmacklich bewusst auf bewährte, traditionelle Rezepte – oft überliefert von Generation zu Generation. Der klare Trend: Respekt vor der Tradition.
Für die Fachjury stellte das Teilnehmerfeld eine echte Herausforderung dar. Das Niveau war durchweg hoch und außergewöhnlich ausgeglichen. Jurysprecher Zoltán Max Somogyi betonte bei der Siegerehrung, dass es in diesem Jahr praktisch unmöglich gewesen sei, Fehler zu finden: Jede einzelne Wurst habe eindeutig zur Kategorie „hervorragend“ gehört.
So ging es beim Wettbewerb letztlich nicht nur um kulinarischen Ruhm, sondern auch um Gemeinschaft, Freundschaft und den Zusammenhalt zwischen den Gemeinden – ein starkes Zeichen für den winterlichen Balaton als lebendige Begegnungsregion.











