Ballett auf der Haupttreppe, Jazz in den Sälen – Das Palais der Ungarischen Akademie der Wissenschaften präsentierte sich der Tourismusbranche

Mit einem glanzvollen Empfang im Gebäude der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA) feierte das Haus sein 200-jähriges Bestehen sowie die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem zur Eventrend-Gruppe gehörenden Akadémia Klub Restaurant.

Die Veranstaltung richtete sich an Vertreter der Tourismusbranche sowie an ausgewählte Corporate-Partner. Das 160 Jahre alte Palais zeigte sich dabei in seiner vollen Pracht und demonstrierte eindrucksvoll, welche Möglichkeiten das historische Gebäude als Veranstaltungsort bietet. Bereits bei der Ankunft wurde deutlich, dass sich das prunkvolle Haupttreppenhaus sogar für Ballett-Performances eignet.

Im Namen der Gastgeber begrüßte zunächst Gábor Kusnyár, Vertreter des Akadémia Klub Restaurants, die Gäste im Festsaal, dem „Herzen“ des Hauses. In seiner Ansprache erinnerte er an das Jahr 1998, als der damalige MTA-Präsident Ferenc Glatz die Vision des Akademischen Klubs als Treffpunkt für Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben rief.

Gábor Nagy, Mitgründer der Eventrend Group, betonte, dass an der Akademie die „Zeit der Wissenschaft“ gelte – ein Ort, an dem nicht Geschwindigkeit, sondern Inhalt und Tiefe den wahren Wert bestimmen. Sein Mitgründer Zoltán Kőrössy erinnerte daran, dass das Gebäude weit mehr sei als eine prachtvolle Location: Persönlichkeiten wie Zoltán Kodály oder der ehemalige Generalsekretär der Institution, János Arany, gingen einst durch diese Hallen.

Im Anschluss folgte eine besondere künstlerische Darbietung des Schauspielers Miklós H. Vecsei und der Kunstformation QJÚB. Im Mittelpunkt standen ausgewählte Manuskripte der Ausstellung „200 Jahre Schätze der Akademie“, die das Leben und Werk bedeutender ungarischer Dichter des 20. Jahrhunderts – darunter Attila József, Miklós Radnóti und János Pilinszky – mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln zum Leben erweckten.

Die Gäste konnten das beeindruckende Gebäude vom Keller bis zum Dachboden erkunden, während die Räume mit besonderen Funktionen und Programmen die Vielseitigkeit des Veranstaltungsortes präsentierten. Im Vörösmarty-Saal lud eine interaktive Wand dazu ein, die Geheimnisse des „Szózat“ zu entschlüsseln, im Kodály-Saal übersetzten Tänzer ein Gedicht von Sándor Csoóri in Bewegung, während anderswo Jazzmusik, Ginverkostungen und süße Spezialitäten auf die Besucher warteten. Kulinarische Höhepunkte boten die Schauküche im Krúdy-Saal sowie die Weinverkostung des Weinguts Csetvei.

Im dritten Stock erhielten die Gäste bei einer Führung Einblick in die Sammlung „200 Jahre Schätze“. Die Ausstellung zeigt einzigartige Objekte wie Mihály Vörösmartys Schachspiel, das Originalmanuskript des „Szózat“, János Aranys „Kapcsos könyv“ sowie das in Miklós Radnótis Mantel gefundene „Bori-Notizbuch“. Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich, eine vorherige Registrierung ist jedoch erforderlich.