hallo Ungarn – Kurznachrichten am 14.07.2026

Die historische Altstadt von Székesfehérvár verwandelt sich den ganzen Sommer über dank der Veranstaltungsreihe TeraszON Fehérvár in einen lebendigen Treffpunkt. Besucher erwarten Live-Musik, Tanz, Kunstprogramme sowie gastronomische Erlebnisse. Zum Programm gehören Akustikkonzerte, Jazz-, Blues- und Latin-Abende, gemeinschaftliche Tanzveranstaltungen sowie interaktive Kunstprojekte. Im August runden das Jazzfestival, das Internationale Volkstanzfestival und die zehntägigen Königstage das sommerliche Kulturangebot ab.

Wizz Air erweitert ihren Winterflugplan 2026/27 um zwei neue Direktverbindungen ab Budapest: Ab dem 25. Oktober wird Oslo angeflogen, ab dem 27. Oktober die ägyptische Ferienregion Marsa Alam. Darüber hinaus erhöht die Fluggesellschaft auf sieben beliebten Strecken – darunter Teneriffa, Bilbao, Thessaloniki, Hurghada und Sharm El-Sheikh – die Zahl der Flüge. Ziel der Erweiterung ist es, den ungarischen Reisenden noch mehr Direktverbindungen zu beliebten Reisezielen in Europa und Nordafrika anzubieten.

Fidesz und KDNP boykottieren die Abstimmung im ungarischen Parlament aus Protest gegen die von Ministerpräsident Péter Magyar eingebrachte Verfassungsänderung. Im Zuge dieser Entscheidung tritt Gergely Gulyás als Fraktionsvorsitzender der Fidesz zurück. Aufgrund der Zweidrittelmehrheit der Tisza-Fraktion kann der Gesetzentwurf auch ohne die Teilnahme der Opposition verabschiedet werden. Die Verfassungsänderung würde unter anderem die Abberufung des Staatspräsidenten sowie des Präsidenten des Verfassungsgerichts ermöglichen.

Staatspräsident Tamás Sulyok wies in einer offiziellen Erklärung die Aussagen des Ministerpräsidenten zur 17. Verfassungsänderung zurück und bezeichnete sie als unwürdig und unwahr. Nach Ansicht des Staatsoberhauptes dienen diese Äußerungen der Beeinflussung der öffentlichen Meinung sowie seiner verfassungsmäßigen Entscheidungsfreiheit. Er betonte, dass jeder politische Versuch, in die Zuständigkeiten des Staatspräsidenten einzugreifen, einen schwerwiegenden Verstoß gegen die verfassungsmäßige Ordnung darstelle.

Mit der Neugestaltung des Bereichs über der Metrostation Ecseri út entstand ein grünerer, moderner und fußgängerfreundlicher öffentlicher Platz. Mehr als 70 neue Bäume wurden gepflanzt, einheitlich gestaltete Pavillons errichtet und die Grünflächen deutlich erweitert. Trotz der umfassenden Modernisierung bestehen weiterhin erhebliche Probleme hinsichtlich Sauberkeit und öffentlicher Sicherheit. Der Bezirk reagiert mit einer verstärkten Präsenz von Ordnungskräften, langfristig seien jedoch umfassende soziale Maßnahmen und eine kontinuierliche Pflege des Platzes notwendig.

Mit der Eröffnung des neuen Werksgebäudes ist das Mercedes-Benz-Werk in Kecskemét zum größten Mercedes-Produktionsstandort Europas und zum zweitgrößten weltweit geworden. Die Investition erhöht die Produktionskapazitäten erheblich und stärkt die Rolle des Standorts innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks des Unternehmens. Gleichzeitig leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der ungarischen Automobilindustrie sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region.

Zollbeamte der ungarischen Steuer- und Zollbehörde (NAV) stellten auf der Autobahn M1 in einem Reisebus von der Türkei nach Deutschland insgesamt 1.226 gefälschte Luxusartikel sicher. Die mit Logos von Louis Vuitton, Balenciaga, Burberry, Moncler und weiteren Luxusmarken versehenen Kleidungsstücke, Parfüms und Accessoires hätten den Rechteinhabern einen Schaden von mehr als 84 Millionen Forint verursachen können. Die gefälschten Waren waren von Rumänien nach München unterwegs, wurden jedoch noch in Ungarn beschlagnahmt.

Die Nationale Veranstaltungsagentur hat eine neue Ausschreibung für die Organisation der staatlichen Feierlichkeiten und des Feuerwerks am 20. August veröffentlicht, nachdem das ursprünglich beauftragte Unternehmen Lounge Event Kft. seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Das Unternehmen von Gyula Balásy hatte die Arbeiten bereits begonnen und auch eine Vorauszahlung erhalten, aufgrund laufender Ermittlungen und der Kündigung der Verträge wird nun kurzfristig ein neuer Auftragnehmer gesucht. Die Angebotsfrist endet am 13. Juli, sodass sich in Kürze entscheidet, ob ein Unternehmen die Veranstaltung innerhalb weniger Wochen übernehmen kann.

Beim Flugtag „Legenden in der Luft“ in Hajdúszoboszló absolvierte Verteidigungsminister Dr. Romulusz Ruszin-Szendi nach drei Jahren Pause gemeinsam mit Soldaten der Ungarischen Streitkräfte erfolgreich einen Fallschirmsprung. Die Veranstaltung begeisterte mit spektakulären Flugvorführungen, Kunstflugshows sowie Präsentationen des H145-Hubschraubers und eines Gripen-Flugsimulators. Zahlreiche Familien und Luftfahrtbegeisterte erlebten dabei einen unvergesslichen Tag.

Eplény entwickelt sich mit dem Síaréna Vibe Park zunehmend zu einem ganzjährigen Ausflugsziel für Familien, Naturliebhaber und Hundebesitzer. Neben Hundeyoga, einem hundefreundlichen Sessellift und speziellen Wanderwegen entstehen ein Meditationspfad, eine Yogaterrasse sowie weitere Natur- und Erholungsangebote. Ziel ist es, Eplény als attraktives Vier-Jahreszeiten-Reiseziel weiter zu etablieren.

Die Balaton-Durchquerung am 18. Juli wird durch einen 5,2 Kilometer langen Sicherheitskorridor aus 150 Segelbooten zwischen Révfülöp und Balatonboglár abgesichert, der als längster Schiffskorridor auf einem See weltweit gilt. Rund 10.500 Schwimmer werden erwartet, zusätzlich stehen drei Hospitalschiffe sowie zahlreiche Rettungs- und Polizeieinheiten entlang der Strecke bereit. Ob die Veranstaltung stattfinden kann, entscheiden die Wetterbedingungen – die endgültige Freigabe erfolgt am 16. Juli.

Wetter

Am Dienstag wird sonniges und heißes Sommerwetter mit Höchsttemperaturen zwischen 28 und 35 Grad erwartet. Vor allem im Norden, Nordosten und Westen des Landes können sich jedoch Schauer und Gewitter entwickeln. Am Mittwoch wechseln sich Sonne und Quellwolken ab, vielerorts muss erneut mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Die Temperaturen liegen zwischen 26 und 34 Grad, örtlich können die Gewitter von kräftigen bis stürmischen Windböen begleitet werden. ehhewz

Der durchschnittliche Wechselkurs liegt derzeit bei etwa 355Forint pro Euro (Mittelkurs).