Ungarns schönste Radwege 2026: Gleich zwei Strecken teilen sich den Titel

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Bei der Wahl zum „Radweg des Jahres 2026“ kam es in diesem Jahr zu einem außergewöhnlichen Ergebnis: Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs endete die Abstimmung mit einem Gleichstand. Damit dürfen sich gleich zwei Radwege über den begehrten Titel freuen.

Die beiden Siegerstrecken könnten unterschiedlicher kaum sein und zeigen eindrucksvoll die Vielfalt des Radfahrens in Ungarn – von idyllischen Naturlandschaften bis hin zu modernen Stadtwegen.

Der erste Gewinner ist die Szentpéterfölde-Rundtour im südlichen Komitat Zala. Die rund 20 Kilometer lange Strecke führt über gut ausgebaute Asphaltwege durch die sanft hügelige Landschaft der Region Göcsej. Ruhige Wälder, kleine Dörfer und typisch zalaische Landschaften prägen die Tour. Unterwegs laden ein Aussichtsturm mit Wendeltreppe, traditionelle Glockentürme, Waldseen und Lehrpfade zu kurzen Stopps ein. Auch die regionale Küche macht den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.

Der zweite ausgezeichnete Radweg verläuft entlang des Rákos-Bachs im Osten von Budapest. Der rund 3,2 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Rákoscsaba utca und der Cinkotai út verbindet urbanes Radfahren mit naturnahem Freizeitvergnügen. Die Strecke führt durch eine grüne Umgebung vorbei an Sportanlagen und Outdoor-Fitnessgeräten und bietet gleichzeitig eine ruhige Atmosphäre entlang des Bachufers.

Langfristig soll dieser Radweg zudem eine wichtige Verbindung zwischen den östlichen Stadtbezirken Budapests schaffen. Eine empfohlene Rundtour führt außerdem zum Naplás-See, zum Hermina Bikepark sowie entlang des Szilas-Bachs und eignet sich damit hervorragend auch für Familienausflüge.

Insgesamt standen in diesem Jahr elf Radwege zur Wahl. Tausende Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligten sich an der Abstimmung. Der Wettbewerb macht jedes Jahr auf das stetig wachsende und vielfältige Radwegenetz Ungarns aufmerksam und lädt dazu ein, das Land auf zwei Rädern zu entdecken.