Mit den ersten warmen Frühlingstagen zieht es viele nach draußen – doch auch Budapests Ausstellungsorte haben im April einiges zu bieten. Von Kunst über Geschichte bis hin zu interaktiven Erlebnissen erwartet Besucher eine außergewöhnlich vielfältige Auswahl an kulturellen Programmen.
Ein Highlight ist die Ausstellung über Tamara Łempicka in der Massolit Buchhandlung, die mit eindrucksvollen Reproduktionen das Lebenswerk der berühmten Art-Déco-Künstlerin präsentiert. Ebenso sehenswert ist die Fotoausstellung „Magyarország 365“ in der Klebelsberg Kultúrkúria, die anhand preisgekrönter Aufnahmen die Schönheit und Vielfalt Ungarns zeigt.
Im Mai Manó Ház gewährt die Ausstellung „Chernobyl Archive“ von Maxim Dondyuk einen bewegenden Einblick in persönliche Geschichten rund um die Katastrophe von Tschernobyl. Gleichzeitig lädt die neu eröffnete Citadella mit der Ausstellung „Die Bastion der Freiheit“ dazu ein, die ungarische Geschichte in moderner, eindrucksvoller Form zu entdecken.
Literaturfreunde kommen in der Országos Széchényi Könyvtár auf ihre Kosten: Die Ausstellung zu „Der Roman des kommenden Jahrhunderts“ bringt die Visionen von Mór Jókai in einen spannenden Dialog mit der Gegenwart. Kunstliebhaber sollten zudem die neue Ausstellung in der Magyar Nemzeti Galéria besuchen, die den Einfluss Italiens auf die ungarische Kunst eindrucksvoll zeigt.
Auch Genuss und Technik kommen nicht zu kurz: Die Ausstellung „Fő a kávé“ im Elektrotechnischen Museum nimmt Besucher mit auf eine Reise durch 300 Jahre Kaffeekultur – begleitet von Workshops, Verkostungen und interaktiven Programmen.
Ob Kunst, Geschichte oder Kulinarik – Budapest bietet im April zahlreiche Ausstellungen, die den Frühling perfekt ergänzen und für unvergessliche kulturelle Erlebnisse sorgen.











