Der wachsende Tourismus in Budapest belastet zunehmend die städtische Verkehrsinfrastruktur. Vertreter von Bus- und Schifffahrtsunternehmen sowie der Stadt diskutierten auf einer Konferenz der Budapester Handels- und Industriekammer über die Probleme. Nach Ansicht der Teilnehmenden ist die aktuelle Regulierung zersplittert, die Partnerschaft unzureichend und die Einnahmen aus dem Tourismus tragen kaum zur Verkehrsentwicklung der Hauptstadt bei. Einigkeit bestand darin, dass langfristige Planung, berechenbare Finanzierung und ein echter Dialog nötig sind, damit Budapest für die Einwohner lebenswert bleibt und zugleich ein attraktives Reiseziel bleibt.
Die erste Ausbaustufe des Hévíz–Balaton Airports nähert sich ihrem Abschluss: Start- und Rollbahn wurden erneuert, moderne Navigationssysteme installiert, das Terminal energetisch saniert und ein Solarpark für einen nachhaltigen Betrieb errichtet. Ziel der Investition ist eine effizientere Abfertigung des Passagierverkehrs sowie die Stärkung der wirtschaftlichen und touristischen Rolle der Region, einschließlich einer schnelleren Abwicklung von Flügen innerhalb und außerhalb des Schengen-Raums. Hinter den Entwicklungen steht eine strategische Zusammenarbeit der Städte Zalaegerszeg und Hévíz, die auch den Ausbau von Verkehrsverbindungen und des Tourismus umfasst.
Das Balaton-Museum sammelt Objekte, Fotos und persönliche Geschichten für die im Juni eröffnende Ausstellung „Balatoni Retro“, die die Atmosphäre der Region vom den 1960er- bis zu den 1990er-Jahren zeigt. Neben Strandkultur, Gastronomie, Diskotheken und Fahrzeugen des Ostblocks sind auch Open-Air-Auto- und Filmprogramme geplant. Spenden werden bis Ende Mai nach vorheriger Absprache in Keszthely entgegengenommen.
Die Nationale Steuer- und Zollbehörde führt bis zum Valentinstag verstärkte Kontrollen in Gastronomiebetrieben sowie in Blumen-, Süßwaren-, Parfüm- und Schmuckgeschäften durch. Im Fokus stehen die ordnungsgemäße Rechnungs- und Belegausgabe, die Nutzung von Online-Kassen sowie die rechtmäßige Beschäftigung. Verstöße können mit hohen Geldstrafen geahndet werden; fehlende Belege oder nicht angemeldete Arbeitskräfte können Bußgelder von bis zu zwei Millionen Forint nach sich ziehen. Ziel der Kontrollen ist neben dem Schutz des Staatshaushalts auch die Unterstützung rechtskonformer Unternehmen und die Eindämmung unlauteren Wettbewerbs.
Das Budapester Verkehrszentrum hat die 28. neue CAF-Straßenbahn nach erfolgreichen Testfahrten und behördlicher Abnahme in Betrieb genommen, unter anderem auf der Linie 17. Damit steigt die Zahl der in Budapest verkehrenden CAF-Straßenbahnen auf 101, der Anteil der Niederflurfahrzeuge liegt nun bei über 40 Prozent. Die insgesamt 51 neuen Fahrzeuge werden mit EU- und staatlichen Mitteln finanziert; die nicht rückzahlbare Förderung beläuft sich auf 54,15 Milliarden Forint und ermöglicht den Einsatz moderner Bahnen auf weiteren Linien.
Kultur- und Innovationsminister Balázs Hankó erklärte in der Sendung „Mokka“, dass das Erasmus-Programm ungarischen Studierenden zustehe und die Europäische Kommission diese seiner Ansicht nach unrechtmäßig ausgeschlossen habe. Er sprach von politischer Vergeltung und betonte, dass die Hochschulbildung nationale Zuständigkeit sei; die Entscheidung betreffe rund 240.000 Studierende. Zugleich hob er den Erfolg des staatlichen Pannónia-Programms hervor: In den vergangenen anderthalb Jahren studierten über 12.000 Studierende an führenden ausländischen Universitäten, deren erworbene Credits in Ungarn anerkannt werden.
Zollbeamte der Nationalen Steuer- und Zollbehörde kontrollierten auf der Autobahn M1 einen von Bulgarien nach Belgien fahrenden Lkw, der offiziell Medikamente transportierte. Im Laderaum fanden sie jedoch versteckte Zigaretten. Der 39-jährige Fahrer versuchte, mehr als 1.000 Schachteln im Wert von rund 2,6 Millionen Forint zu schmuggeln und gab an, dass diese ihm gehörten. Gegen ihn wurde wegen Verstößen gegen das Verbrauchsteuerrecht und Haushaltsbetrugs ermittelt; es droht eine Geldstrafe von rund vier Millionen Forint.
Freiwillige des Ungarischen Reformierten Hilfsdienstes organisierten in Pápa eine Warmessensausgabe für bedürftige Familien und Obdachlose, bei der Kartoffelgulasch, Brot und Süßigkeiten verteilt wurden. Im Rahmen der landesweiten Aktion im Januar und Februar werden an etwa 15 Standorten jeweils 100 bis 150 Menschen versorgt, unterstützt von Kirchengemeinden und lokalen Unternehmen. Die Hilfsorganisation setzt ihre Programme auch nach dem Februar fort, unter anderem mit Lebensmittelpaketen, Teeverteilungen und Heizmaterialhilfen.
Der Online-Supermarkt Kifli.hu hat seine Präsenz in Westungarn deutlich ausgebaut: Zwischen Komárom und Győr ist der Lieferservice nun bereits in 24 Gemeinden für rund 150.000 zusätzliche Einwohner verfügbar. Das Angebot umfasst mehr als 15.000 Produkte, oft zu Preisen auf Discounter-Niveau, mit Rabatten und kostenloser Erstlieferung. Ziel ist es, den Alltag vielbeschäftigter und pendelnder Familien einfacher und zeitsparender zu gestalten. Die detaillierte Liste der neuen Liefergebiete ist laufend auf der offiziellen Website von Kifli.hu abrufbar.
Am Donnerstag und Freitag wird wechselhaftes Wetter erwartet: Häufig ist es bewölkt, zwischendurch gibt es aber auch längere sonnige Abschnitte. In mehreren Regionen kann es zu Regen oder Schauern kommen, der Wind weht vielerorts lebhaft bis stark und dreht am Freitag mit einer Kaltfront auf Nordwest. Die Morgenstunden sind teils neblig, die Temperaturen liegen früh bei 0 bis 6 Grad, tagsüber meist zwischen 8 und 16 Grad, mit kühleren Werten im Norden.
Der durchschnittliche Wechselkurs liegt bei 377 Forint /EUR, Mittelkurse










