Die Wizz Air verzeichnete im Jahr 2025 ein deutliches Wachstum und steigerte ihre Passagierzahl um nahezu zehn Prozent.

Bild: Aeroporto Internazionale di Palermo

Insgesamt nutzten 68,6 Millionen Reisende die Flüge der Fluggesellschaft, was einem Zuwachs von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig baute Wizz Air ihre Flotte um 42 neue Flugzeuge aus und eröffnete 320 neue Strecken.

Nach Angaben der Airline war 2025 eines der erfolgreichsten Jahre in der Unternehmensgeschichte. Wizz Air betrieb im gesamten Streckennetz rund 335.000 planmäßige Flüge. Neben dem Ausbau des Angebots konnte auch die operative Leistungsfähigkeit weiter verbessert werden. Die Durchführungsquote der Flüge erreichte 99,61 Prozent und lag damit europaweit auf dem zweithöchsten Niveau unter den großen Fluggesellschaften.

„2025 war ein prägendes Jahr für Wizz Air. Wir haben unsere Flotte rasch erweitert, mehrere hundert neue Routen eröffnet und mehr Passagiere befördert als je zuvor – bei gleichzeitig deutlich verbesserter Zuverlässigkeit im Betrieb“, erklärte CEO Váradi József laut Unternehmensmitteilung.

Die Pünktlichkeitskennzahlen entwickelten sich ebenfalls positiv: 73,38 Prozent der Flüge starteten mit einer Verspätung von maximal 15 Minuten, während 77,98 Prozent der Maschinen innerhalb dieses Zeitfensters landeten. Beide Werte platzierten Wizz Air unter den zehn pünktlichsten Airlines Europas.

In Ungarn beförderte die Fluggesellschaft auf den Strecken ab Budapest und Debrecen insgesamt 7,4 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 13,8 Prozent entspricht. Von den rund 34.500 im Flugplan vorgesehenen Verbindungen wurden 99,74 Prozent tatsächlich durchgeführt, während sich die On-Time-Performance im Vergleich zum Vorjahr um 22,5 Prozent verbesserte.

Für das Jahr 2026 kündigte Wizz Air an, den Fokus verstärkt auf das Wachstum in Mittel- und Osteuropa zu legen. Ziel sei es, Märkte mit hohem Potenzial, die bislang noch nicht vollständig erschlossen sind, weiter auszubauen und dabei nicht nur auf bestehende Nachfrage zu reagieren, sondern diese aktiv mitzugestalten.