Im XIII. Bezirk in Budapest (Bessenyei u. 4-6.) lohnt sich ein Besuch im VakVarjú Étterem („Blinde Krähe). Hier kann man gern auch in sprichwörtlich größerer Runde zusammenkommen. Es gibt nämlich nicht nur größere runde Tische, sondern auch genügend Platz für eine umfangreichere Gesellschaft. Hieraus ergibt sich aber auch eine (kleine) Einschränkung, denn man sollte nicht unbedingt zur allergrőßten Stoßzeit kommen, weil es dann eben auch mal ein wenig lauter werden kann.

Das nett eingerichtete Lokal, die jederzeit freundliche und schnelle Bedienung sowie – last but not least – die Speisekarte mit einem breiten Angebot sind aber allemal einen Besuch wert. So gibt es aktuell nicht nur typische Weihnachtsgerichte wie Gans oder „gewöhnliche“ ungarische Köstlichkeiten wie Somlói galuska oder – was man freilich auch nicht mehr überall bekommt – Fischsuppe. Unser Spezialtipp ist aber eindeutig das „Keménces lángos“, also ein Langosch aus dem Ofen, dass es in mehreren Variationen gibt. Und wer es „richtig“ Ungarisch mag, kann sich auch noch ein gutes Chiligewürz dazubestellen. Für eventuell tränende Augen und brennende Rachen übernehmen wir dann aber nicht die Verantwortung, seien Sie also vorsichtig!

VakVarjú – Leckere Suppen – Foto: Flying Media Hungary

Ebenfalls ein Extrapunkt gibt es für die optische Präsentation des Essens auf dem Teller. Hier sieht man, dass der Koch das Endresultat nicht nur geschmacklich auf hohem Niveau präsentieren möchte. Ebenso erfreulich sind die für Budapester Verhältnisse absolut annehmbaren Preise.

Wer auf der Seite www.vakvaju.com nähere Informationen sucht, wird sehen, dass es von den „Blinden Krähen“ gleich mehrere in Budapest gibt. Wir haben die im XIII. Bezirk besucht. Schreiben Sie uns, wenn Sie schon bei den anderen „Krähen“ zu Tisch waren!

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